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Kunstkreis zeichnet sechs Nachwuchskünstler aus

Rethen Kunstkreis zeichnet sechs Nachwuchskünstler aus

Der Kunstkreis Laatzen hat am Dienstag die Sieger des diesjährigen Jugendkunstpreises gekürt. Bereits zum vierten Mal wurde der Preis für Nachwuchskünstler vergeben. In zwei Altersgruppen – sieben bis zwölf sowie 13 bis 18 Jahre – wurden im Familienzentrum die besten drei Bilder ausgezeichnet.

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Bürgermeister Jürgen Köhne und Monika Gorbuschin nach der Preisübergabe an Florian Elbrandt (v. l.), Juliana Elbrandt und Mateo Probst aus der Altersgruppe der Sieben- bis Zwölfjährigen.

Quelle: Carolin Müller

Rethen. Die Vorsitzende des Kunstkreises Laatzen, Monika Gorbuschin, verkündete nach der Begrüßung der Preisträger und ihrer Angehörigen, dass in diesem Jahr auch ein Sonderpreis vergeben wird. Die vierjährigen Zwillinge Henja und Jonte Fuß – zusammen quasi acht Jahre alt – erhielten für ein gemeinsam gestaltetes und eingereichtes Bild eine Urkunde und jeweils einen Malblock und -kasten.

Bürgermeister Jürgen Köhne erinnerte in seiner anschließenden Laudatio daran, dass Kunst und Kultur ein wichtiger Bestandteil des Lebens sind und bezeichnete den Jugendkunstpreis als "Farbklecks in der tristen Landschaft dieser Tage". Es sei toll, dass die Kinder und Jugendlichen neben der Schule noch Zeit für Kunst fänden, lobt er die Teilnehmer: "Bleibt dabei, macht weiter, entwickelt euch weiter und nehmt weiter an diesem Wettbewerb teil."

Für die jüngere Altersgruppe lautete das Thema „Natur – Feuer, Wasser, Pflanzen, Tier“. Für den ersten Platz wurde ein Bild des elfjährigen Florian ausgewählt. Die Juroren Marion Pusch und Jürgen Vollmer überzeugte an seinem Bild die Erfassung des Themas sowie die präzise Stiftführung bei der Darstellung eines Raubvogels. Der junge Laatzener war bereits beim vorherigen Jugendkunstpreis erfolgreich und zudem Sieger beim gleichfalls vom Kunstkreis ausgerichteten Schreibwettbewerb 2016. Das Bild der Laatzenerin Juliana, die einen Tag in der Natur gemalt hatte, wie er wirklich aussehen könnte, kam auf Platz zwei. Dritter wurde der siebenjährige Mateo aus Pattensen, an dessen Bild Vollmer und Pusch die abstrakte Perspektive – die eines Vogels – besonders hervorhoben.

Die älteren Teilnehmer des Jugendkunstpreises hatten sich mit dem Thema "Welten – realistisch, fantastisch, surreal" beschäftigt: Erste wurde die 18-jährige Malicia-Laurine Hoffschulz aus Pattensen. Ihr Bild zeigte zwei Geschwister, die in zwei verschiedenen Welten aufwachsen und eine feine Strichführung, wie die Jury bemerkte. "Die volle Haarpracht so gekonnt wiederzugeben, ist schon alleine ein Zeichen für eine Fähigkeit, die nicht viele angehende Kunstschaffende haben", zitierte Bürgermeister Köhne die Juroren. Platz zwei ging an die 13 Jahre alte Hannah Becker aus Hannover, deren Bild Assoziationen zu fremden Welten wie den Film Avatar weckte. Lara Siebe, 18 Jahre aus Laatzen, nahm den dritten Preis entgegen. Ihr Bild war durch die Reduzierung auf das Wesentliche aufgefallen.

Die Erstplatzierten erhielten je 100 Euro, die Zweiten 50 und Dritten 25 Euro Preisgeld. Zwölf Jungen und Mädchen hatten für den Wettbewerb 14 Bilder eingereicht.

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Bürgermeister Jürgen Köhne und Monika Gorbuschin nach der Preisübergabe an Malicia-Laurine Hoffschulz (v. l.), Hannah Becker und Lara Siebe aus der Altersgruppe 13 bis 18 Jahre. Müller

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Quelle: Carolin Müller

Von Carolin Müller

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