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Mehrheitsgruppe will stadtweites WLAN

Laatzen Mehrheitsgruppe will stadtweites WLAN

Freies Internet für alle - diesen Wunsch haben SPD, Grüne und GLuP im Rat der Stadt jetzt an die Verwaltung herangetragen. Der Mehrheitsgruppe schwebt ein flächendeckendes kabelloses Netz im Stadtgebiet vor. Kostenlos.

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Im Leine-Center gibt es seit September 2014 einen freien Internetzugang.

Quelle: Johannes Dorndorf

Laatzen. Vorbild ist laut SPD-Fraktionsgeschäftsführer Karl-Peter Hellemann Düsseldorf: Dort startet der Kabelnetzbetreiber Unitymedia am 3. August in Kooperation mit der Stadt Düsseldorf ein kostenloses WLAN-Netz. Damit können sich Bürger über 33 im Stadtgebiet verteilte Zugangspunkte per Handy, Tablet oder Laptop kabellos ins Internet einloggen. Finanziert wird das Angebot von Gewerbetreibenden, die solche Zugänge auch in ihren Geschäften Kunden zugänglich machen wollen.

Ähnlich könnte es in Laatzen laufen, hoffen SPD, Grüne und GLuP. „WLAN ist bei der heutigen Nutzung von Smartphones und Tablets eine unerlässliche Möglichkeit der Kommunikation der heutigen Gesellschaft“, meint SPD-Ratsherr Heinz Scheibe. Damit hätten Menschen mit wenig Geld Zugang zum Internet - und damit auch gesellschaftliche Teilhabe.

Im ersten Schritt geht es der Ratsgruppe darum, von der Verwaltung prüfen zu lassen, ob ein solches Angebot für Laatzen möglich wäre. Die Stadtverwaltung steht dem Ansinnen offen gegenüber. „Wir schauen uns das natürlich an. Es gibt allerdings mehrere Aspekte, die wir bei der Prüfung berücksichtigen müssen“, sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Dazu zählten technische Voraussetzungen, aber auch rechtliche Fragen.

Exakt so wie in Düsseldorf wird es vermutlich nicht laufen. Der dortige Anbieter Unitymedia kündigte zwar eine Ausweitung auf insgesamt 100 Innenstädte an. Geografisch beschränkt sich die Initiative jedoch auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg - in Kommunen mit mehr als 50.000 Einwohnern.

Einige kostenlose WLAN-Zugriffspunkte gibt es in Laatzen übrigens schon. Dazu zählt das Stadthaus mit Teilen des Marktplatzes, das Leine-Center und das Naturschutzzentrum Alte Feuerwache an der Ohestraße in Grasdorf. Der Naturschutzbund hat die Drahtlosverbindung am Rande der Leinemasch als Teil des Freifunknetzes eingerichtet.

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