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Bei Sozialer Stadt gilt der „Faktor 12“

Laatzen-Mitte Bei Sozialer Stadt gilt der „Faktor 12“

Jetzt hat es die Stadt auch schwarz auf weiß: Für das Programm Soziale Stadt („Laatzen-Mitte wird top“) erhält Laatzen in den nächsten vier Jahren weitere 1,2 Millionen Euro.

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Tour durch das Sanierungsgebiet Soziale Stadt: Der Erste Stadtrat Albrecht Dürr erläutert Karin Beckmann, der Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung (vorn, rechts), den umgestalteten Leineplatz. Ebenfalls dabei sind die SPD-Landtagsabgeordnete Silke Lesemann (von rechts), der Teamleiter Stadtplanung und Wirtschaftsförderung, Jörg Schmidt, und Berthold Gruben, Projektleiter der Sozialen Stadt.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen. Die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Karin Beckmann, nutzte den Termin der offiziellen Übergabe des Fortsetzungsbescheides, um sich über die bauliche oder inhaltliche Umsetzung des 2004 in Laatzen begonnenen Programms zu informieren - und war am Ende voll des Lobes.

Laatzen habe die Problemlage früh erkannt und sei schon seit Jahren beteiligt, sagte Beckmann. Das zahle sich nun aus: „Laatzen ist für uns ein gutes Beispiel, um zu sehen, was tatsächlich passiert ist.“ Zuvor hatte der Erste Stadtrat Albrecht Dürr verschiedene bauliche Projekte vom Spielplatz Würzburger Straße (2005-2007) über den Durchstich der Robert-Koch-Straße (2005-2008), das Stadthaus (2009-2013) und den abschnittsweisen Rückbau der Marktstraße (seit 2010) bis zu den aktuellen Maßnahmen wie der Umgestaltung des Marktteichs und des Marktplatzes in einem spontanen Vortrag erläutert. „Wir haben einen sehr guten Eindruck“, bekräftigte Beckmann noch einmal. Das Geld sei in Laatzen gut angelegt sagte sie - und bezog damit auch die Tatsache mit ein, dass Bürger über AGs und andere Projekte eingebunden sind.

Dürr, der zum Jahresende auf eigenen Wunsch aus dem Verwaltungsvorstand ausscheidet, verwies auf die rege Bautätigkeit der jüngsten Zeit und nannte beispielhaft die Center-Erweiterung, die Ansiedlung des Pflegeheims Wilkening und von Bauhaus sowie die aktuellen Baustellen am Leine-Center und der Gutenbergstraße.

Die Investitionen aus dem Programm Soziale Stadt hätten sich mehr als gelohnt. Den 15 Millionen Euro aus dem Programm stehen Privatinvestitionen im Wert von über 185 Millionen Euro gegenüber. „Das entspricht dem Faktor 12 und ist eine sehr schöne Bilanz“, sagte Dürr.

Für 2016 habe die Stadt mit 420 000 Euro „deutlich weniger“ Geld beantragt, sagte Berthold Gruben, Projektleiter der Sozialen Stadt. Das Förderprogramm endet im Jahr 2020.

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