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Kindergarten soll nur noch temporär ins Bürohaus

Laatzen-Mitte Kindergarten soll nur noch temporär ins Bürohaus

Kindergartenplätze sind rar in Laatzen-Mitte. Ursprünglich wollte die Stadt 2016 weitere Gruppen im Bürogebäude an der Gutenbergstraße schaffen. Ein neuer Vorschlag der Verwaltung empfiehlt dies nun nur noch als Übergang und alternativ den dritten Kubusbau sowie die Erweiterung der Kita Marktplatz.

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Das Gesundheitsamt der Region bleibt mindestens drei Monate länger als nur bis zum 31. März im Bürogebäude an der Gutenbergstraße in Laatzen.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. Für die Neubewertung, die am Donnerstag Thema im Fachausschuss sein wird, sprechen aus Sicht der Stadtverwaltung mehrere Gründe. Zum Einen werden die derzeit noch vom Gesundheitsamt genutzten Räume an der Gutenbergstraße nicht rechtzeitig frei. Die Region hat den ursprünglich zum 31. März endenden Vertrag per Option um drei Monate verlängert. Eine zweite Verlängerung bis Ende September ist ebenfalls möglich. Angesichts der nötigen Erdgeschoss- und Außenumbauten – 485.00 Euro stehen dafür im aktuellen Haushalt zur Verfügung – sei mit einem Betriebsbeginn nicht vor Frühjahr 2017 zu rechnen.

Noch schwerer wiegt aus Sicht der Verwaltung aber, dass die meisten angemeldeten Kinder ohne im Bereich des Marktplatzes wohnen und es dort bereits eine Kita mit zwei Kindergartengruppen und einer Krippengruppe gibt. Dauerhaft sei daher eine zentralere Lösung als die Gutenbergstraße anzustreben, schreibt Teamleiter Thomas Schrader in einer Mitteilung an den Ausschuss. Wird der dritte Kubus am Marktplatz neben dem Stadthaus und der Kita Marktplatz wie eh geplant gebaut, könnten dort zwei weitere Gruppen im Erdgeschoss untergebracht und ansonsten die vorhandene Infrastruktur der vorhandenen Marktplatz mit Leitungsbüro, Mehrzweckraum und Weiterem genutzt werden. Läuft alles nach Plan, stehen die zusätzlichen Kindergartenplätze zum Betreuungsjahr 2018/19 zur Verfügung.

Die Umwandlung des inzwischen städtischen Bürogebäudes in eine Flüchtlingsunterkunft – ab Mai sollen in den oberen drei Etagen bis zu 240 Flüchtlinge untergebracht werden – hat ausdrücklich nichts mit der Neubewertung zu tun, betonte die Stadtverwaltung auf Nachfrage. Als kurzfristige Lösung kommen die Büroräume der Gutenbergstraße für sie auch weiterhin in Betracht. Mit geringeren Haushaltsmitteln könnten dort für den Übergang eine Halbtags- und bei Bedarf eine weitere Nachmittagsgruppe eingerichtet werden, so Schrader. Die Kostenschätzung soll dem Kinder- und Jugendhilfeausschusses (KiJu) am Donnerstag, 25. Februar, vorgelegt werden.

Die Sitzung des KiJu beginnt am Donnerstag um 18 Uhr im Rathauszimer 503, Marktplatz 13.

Von Astrid Köhler

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