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Vier Investoren bewerben sich um Zentrums-Fläche

Laatzen-Mitte Vier Investoren bewerben sich um Zentrums-Fläche

Das nächste Neubauprojekt im nördlichen Laatzener Stadtzentrum ist auf Kurs: Vier Investoren- und Architektenteams stehen für die Bebauung des städtischen Grundstücks zwischen Mergenthaler- und Erich-Panitz-Straße in der engeren Wahl. Entstehen sollen dort vor allem Sozialwohnungen.

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Bereits vor zwei Jahren sind an der Mergenthalerstraße Mehrfamilienhäuser entstanden. Die daneben liegende Wiese (Vordergrund) soll jetzt ebenfalls bebaut werden.

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. Im Mai 2016 hatte die Stadt das die bislang noch nicht bebaute Fläche im Zentrum von Laatzen-Mitte bei einer Zwangsversteigerung erworben und daraufhin ein Auswahlverfahren gestartet: Bis zu sechs Gruppen von Investoren und Architekten durften sich für die Bebauung in zwei Runden bewerben.

In Runde zwei waren vier Interessenten übrig geblieben, die die Stadt zur Angebotsabgabe aufgefordert hat. Die Bewerbungsfrist ist zwar abgelaufen - wie viele von ihnen Entwürfe eingereicht haben, will die Stadt derzeit nicht bekannt geben. Bis Mai soll darüber entscheiden werden, wer zum Zuge kommt, sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Details zu den Bewerbungen will er noch nicht nennen, verrät aber zumindest so viel: "Es sind interessante, kreative und sehr verschiedene Bewerbungen eingegangen, die alle unterschiedliche Qualitäten haben."

Ortsrat, Stadtentwicklungsausschuss und Verwaltungsausschuss werden in den nächsten Wochen über die Entwürfe beraten. Die Entscheidung soll dann im Mai fallen. Baubeginn könnte im nächsten Frühjahr sein - bis dahin will die Stadt den Bebauungsplan an den Entwurf anpassen.

Dabei hat die Stadt einen engen Rahmen gefasst. Mindestens 50 Prozent der Wohnungen auf dem 4790 Quadratmeter großen Grundstück, das von Mergenthaler-, Senefelder- und Erich-Panitz-Straße eingefasst ist, sollen Sozialwohnungen mit einer Bindung von 20 Jahren werden. Der jetzige Bebauungsplan sieht zudem eine Höhe von drei bis maximal sieben Geschossen vor. Entlang der Erich-Panitz-Straße schlägt die Stadtverwaltung einen Riegel mit Gewerbe, Büro- oder Dienstleistungen vor, der als Schallschutz für die dahinter liegende Wohnbebauung dienen könnte. Alle Wohnungen sollen barrierefrei, die im Erdgeschoss außerdem rollstuhlgerecht sein.

Der Grundstückspreis soll bei der Bewerbung keine Rolle spielen: Die Stadt hat einen Festpreis von 1.006.500 Euro festgesetzt.

Vor einigen Jahren wäre die Fläche wohl wegen der Lage an der Erich-Panitz-Straße einerseits und der Nachbarschaft mehrerer Gewerbebetrieben noch weniger leicht vermittelbar gewesen. Inzwischen hat sich die Situation allerdings erheblich geändert: Zentrumsnaher (und wie hier gut an Stadtbahn und Einzelhandel angebundener) Wohnraum sind derzeit so stark gefragt, dass in dem Quartier zwischen Gutenberg- und Erich-Panitz-Straße zwei große Mehrfamilienhausprojekte, eine Reihenhaussiedlung und ein Pflegeheim entstanden sind.

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