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Wegfahrsperre für Einkaufswagen greift noch nicht

Laatzen Wegfahrsperre für Einkaufswagen greift noch nicht

Einkaufswagen, die fernab der Märkte auf Grünstreifen und an Wohnblocks stehen, sind vielen ein Dorn im Auge. Die Statistik mit 712 gemeldeten Wagen in elf Monaten macht deutlich: Auch die Bemühungen der Supermarktbetreiber fruchten noch nicht viel.

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Quelle: dpa

Laatzen. Das Stadtteilbüro bietet Bürgern bereits seit Längerem an, die Standorte der wild abgestellten Wagen zu melden, um seinerseits die Abholung durch die Märkte zu veranlassen. Seit Mai 2015 erfasst das Büro zudem Art und Zahl der Meldungen. Die Statistik mit 712 gemeldeten Wagen in elf Monaten macht deutlich: Auch die Bemühungen der Supermarktbetreiber fruchten noch nicht viel. Lidls Wegfahrsperrsystem etwa greift noch nicht. Dafür zeichnet sich seit der Rewe-Eröffnung ein neues Wagenproblem ab.

Obwohl der Supermarkt im Leine-Center erst im Oktober eröffnet wurde, gingen in den Monaten bis Ende März schon 184 Meldungen von wild abgestellten Einkaufswagen ein. „Das ist sehr erschreckend“, gestand jetzt Stadtteilmanager Steffen Koch. Dass mehr kommen würden, sei erwartet worden. Aber so?

Erschwerend komme hinzu, dass der Rewe-Markt über das Leine-Center mit nahezu allen Parkplätzen verbunden sei und die Installation von Wegfahrsperren noch aufwendiger und teurer ist als beispielsweise bei Lidl. Wild abgestellte Einkaufswagen mit deren Aufdruck führen mit 239 (Stand Ende März) die Statistik an, obwohl dort bereits einige Wagen mit einer Wegfahrsperre ausgerüstet wurden. Allerdings sind diese eher die Ausnahme - eine Stichprobe gestern ergab sieben von etwa 100 -, und die Sperrschleife ist noch immer nicht vom Parkplatz 4 Richtung Erich-Panitz-Straße verlegt.

Seit Mai 2015 gemeldete wilde Einkaufswagen der weiteren rund 20 Märkte in Laatzen-Mitte folgen deutlich abgeschlagen, darunter Penny (49), Ikea (41) und dm (32).

Das Stadtteilbüro bittet weiterhin um Standortmeldungen. Wer wild abgestellte Einkaufswagen sieht, soll die genaue Adresse, Anzahl und die Marktnamen per E-Mail schicken an stadtteilbuero@laatzen.de.

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