18°/ 15° Regen

Navigation:
Laatzen fehlt das Geld für den Marktumbau
Mehr aus Nachrichten

Laatzen Laatzen fehlt das Geld für den Marktumbau

Angesichts leerer Kassen rudert die Stadt Laatzen bei der Neugestaltung des Marktplatzes zurück. Laut Haushaltsplanentwurf für 2013 sind bis 2016 keine Ausgaben eingeplant.

Voriger Artikel
Laatzen wird Logistikstandort
Nächster Artikel
Schleuser in Laatzen gefasst

Trübe Aussichten: Angesichts der Haushaltslage hat die Stadt die Neugestaltung des Marktplatzes auf Jahre verschoben.

Quelle: Sandra Schütte

Laatzen. Im November hatte die Verwaltung noch betont, dass die Umgestaltung des Marktplatzes Priorität habe. Das war, nachdem der Bund die Fördermittel für das Projekt Soziale Stadt um 20 Prozent gekürzt hatte. Für die nächsten Jahre sollte der vorgeschriebene Eigenanteil an verschiedenen Projekten - Stadt, Bund und Land geben jeweils ein Drittel - für Laatzen in diesem Jahr bei 538.500 Euro liegen, für 2014 bei 367.500 Euro. Angesichts der Haushaltslage rudert die Verwaltung in Sachen Marktplatz zurück. Bis 2016 sind im Haushaltsplanentwurf keine Ausgaben für die Neugestaltung vorgesehen. Die Kosten dafür waren mit rund 900.000 Euro veranschlagt, 300.000 Euro hätte die Stadt zahlen müssen.

Bei der Gruppe aus CDU, FDP und Bündnis 21/RRP kommt die Kehrtwende im Rathaus gut an; hatte sie den Verzicht auf die Neugestaltung doch als Antrag auf die Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umweltschutz setzen lassen. „Ich kann den Antrag nicht nachvollziehen“, sagte Bürgermeister Thomas Prinz in der Sitzung am Montagabend. Die Neugestaltung sei im Haushaltsplanentwurf 2013 doch gar nicht aufgenommen gewesen. „Wir wurden jetzt erst informiert, dass bis 2016 nichts passiert“, sagte Hannelore Flebbe (CDU) und zog den Antrag zurück.

Weitere Themen aus der Ausschusssitzung:

Fliegender Holländer: Einstimmig haben sich die Ausschussmitglieder dafür ausgesprochen, die Holzbrücke über die Bruchriede sanieren zu lassen. Nachdem die Rethener bereits mehr als 4000 Euro für die Reparatur gesammelt hatten, will die Verwaltung pro gespendetem Euro zwei Euro - maximal jedoch 8000 Euro - beisteuern. Sowohl Stadtrat Albrecht Dürr als auch Flebbe betonten, dass sich Bürger nach wie vor an der Finanzierung beteiligen können. „Spenden sind weiterhin willkommen, damit wir bis zum Sommer fertig sind“, sagte die Christdemokratin.

Wiesendachhaus: Nachdem der Rat der Stadt bereits grünes Licht für eine Sanierung des Wiesendachhauses gegeben hatte, muss ein Konzept her. An der grundsätzlichen Ausrichtung des Luftbads als Treffpunkt für Familien sowie als Informationszentrum für Wandern und Natur soll sich nichts ändern. Auch der Fischereiverein wird das Obergeschoss weiterhin nutzen können. Den Pachtvertrag will die Stadt aber künftig direkt mit den Wirtinnen abschließen. Deren Ideen liegen laut Dürr seit Montag im Rathaus vor. In der nächsten Sitzung des Ausschusses soll darüber beraten werden.

Voriger Artikel Voriger Artikel
Nächster Artikel Nächster Artikel
HAZ-Redakteur/in Sandra Schütte

Auf nach Laatzen

Laatzen mit seinen gut 40.000 Einwohnern liegt im Süden der Landeshauptstadt – die Grenzen zu Hannover sind fließend. Sehen Sie Laatzen aus der Luft und im Grünen!

Anzeige

Laatzen