Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Laatzen will Städtepartnerschaften feiern

Laatzen Laatzen will Städtepartnerschaften feiern

Die Stadt Laatzen feiert 2016 Jubiläen mit ihren Partnerstädten Grand-Quevilly sowie Guben/Gubin. Beim bevorstehenden Besuch Anfang Oktober geht es sowohl um die Planung der Feiern, als auch die weitere Gestaltung der Städtepartnerschaften. Denkbar sind auch neue Kontakte von und nach Laatzen.

Voriger Artikel
So jung sind die Alten von heute
Nächster Artikel
Kinder haben Spaß beim Familienfest

Laatzen will den Kontakt zu seinen Partnerstädten Grand-Quevilly (Frankreich), Gubin/Guben (Polen/Deutschland) und Waidhofen (Österreich) intensivieren.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. Über die drei offiziellen Partnerschaften hinaus – außer nach Frankreich und an die Neiße pflegt Laatzen noch den Austausch mit Waidhofen in Österreich – gebe es viele weitere Kontakte in der Stadt, betonen Bürgermeister Jürgen Köhne und SPD-Ratsfrau Petra Herrmann von der AG Partnerschaften. Schulen, Feuerwehr, sowie Schützen, Sportvereine und andere Gruppen leben und pflegen seit Jahren Kontakte – oder sind an einer Wiederbelebung oder neuen Kontakten interessiert. Das wurde auch beim ersten Forum Städtepartnerschaften im Juni deutlich, an dem 35 Vertreter verschiedener Gruppen teilnahmen.

Die Qualität von Partnerschaft hänge von den Personen ab, betonten Köhne und Herrmann. Vereine und Gruppen, die vor einem Generationswechsel stehen oder wo sich Akteure schon zurückgezogen haben, würden in ihrem Austauschinteresse unterstützt, sagte Bürgermeister: „Wir wollen eine Scharnierfunktion wahrnehmen“,
Das Interesse solle auch deutlich werden, wenn die Delegationen aus Grand-Quevilly und den deutsch-polnischen Neißestädten vom 2. bis 5. Oktober in Laatzen sind. Neben Besuchen in der Stadt und der Umgebung ist eine Arbeitssitzung vorgesehen zum Thema: Wie geht es mit unseren Städtepartnerschaften weiter? Zu dem Treffen sind auch die Forumsteilnehmer vom Juni eingeladen.

Beim zweiten Arbeitstreffen geht es um die Jubiläums-Feiern 2016 und einige Vorschläge gibt es schon: So sind Parallelfeiern samt Videoübertragung in die Städte denkbar, ebenso wie ein mit Jugendlichen eingesungenes Städtepartnerschaftslied oder spezielle Angebote im Programm der Leine-VHS.

Letzteres könnte auch einen Geschichtsvortrag zum Elysée-Vertrag enthalten. Dieser 1963 von Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer nur 18 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs unterzeichnete Vertrag gilt als Meilenstein der Aussöhnung. In der Folge wurden nicht nur das deutsch-französische Jugendwerk sondern auch viele Städtepartnerschaften begründet, darunter auch Laatzen und Grand-Quevilly. „Wenn man sich mit den Zeiten auseinandersetzt, versteht man die Seele der Partnerschaften“, betont Herrmann.

"Wir wollen eine Scharnierfunktion wahrnehmen": Der Laatzener Bürgermeister Jürgen Köhne sowie die Leiterin der Rats-Arbeitsruppe Partnerschaften Petra Herrmann wollen Schulen, Vereine und andere Initiativen bei der Kontaktpflege in andere Länder unterstützen.

Quelle: Köhler

l

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6slrfnjhzhi1fwmmzl5g
Erich-Kästner-Gymnasium kürt die besten Vorleser

Fotostrecke Laatzen: Erich-Kästner-Gymnasium kürt die besten Vorleser