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Kanzlerin dankt auch Laatzener Flüchtingshelfern

Laatzen Kanzlerin dankt auch Laatzener Flüchtingshelfern

Große Überraschung für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer aus dem Wahlkreis 47/Hannover Land II: Beim Berlinbesuch mit der Abgeordneten Maria Flachsbarth im Kanzleramt lief ihnen zufällig Angela Merkel über den Weg und dankte für den Einsatz. Auch sieben Flüchtlingshelfer aus Laatzen waren dabei.

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Insgesamt 47 Mitarbeiter von Flüchtlingsnetzwerken aus dem Wahlkreis Hannover-Land II von Maria Flachsbarth (Mitte, neben Kanzlerin Angela Merkel) besuchten Bundestag und Kanzleramt.

Quelle: Altmaier

Laatzen. Fast 50 Unterstützer von lokalen Gruppen aus dem Wahlkreis 47 von Maria Flachsbarth (CDU) waren einer Einladung der Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft nach Berlin gefolgt. Eigentlich sollte der Besuch des Parlaments im Mittelpunkt stehen. Doch weil Kanzleramtsminister Peter Altmaier sich für ein Gespräch zur Verfügung stellte, wurde die Führung durch den Reichstag abgekürzt, berichtet Mareike Fruth, Koordinatorin des Netzwerks für Flüchtlinge in Laatzen.

Dafür ging es hinüber ins Kanzleramt, wo plötzlich Bundeskanzlerin Merkel auf dem Flur auftauchte. Von Altmaier auf die Zusammensetzung der Gruppe hingewiesen, bedankte sich die Kanzlerin für das Engagement der ehrenamtlichen Helfer. Auf konkrete Fragen zum Thema sei sie allerdings verständlicherweise nicht eingegangen, sagt Alkakaa Alkhatib, der beim Laatzener Netzwerk derzeit einen Bundesfreiwilligendienst absolviert. Sie habe nur erklärt, dass sie sich in Kürze in einer Sitzung mit dem Thema Familiennachzug befassen werde.

Darum und um die Notwendigkeit Abschiebungen sei es auch im Gespräch mit Altmaier gegangen. "Wir sehen die Einzelschicksale, aber vielleicht muss man das auch mal globaler betrachten", zeigt Fruth Verständnis für die Politiker. Es sei ihr allerdings auch noch einmal deutlich geworden, dass "die da weit von der Realität entfernt sind". Immerhin habe Flachsbarth jedoch angeboten, dass man sich auch mit Einzelfällen an sie wenden könne.

Als besonders hilfreich hat Fruth den Austausch mit anderen Netzwerken bei dem Besuch empfunden. Es sei interessant gewesen, zu erfahren, was in anderen Kommunen geschehe. "In Lehrte gibt es zum Beispiel etliche Abendangebote, die offenbar gut angenommen werden", berichtet die Laatzener Koordinatorin. Jetzt überlegt sie, ob sich das auch hier umsetzen ließe. Noch fehlten dafür allerdings Räumlichkeiten. 

Zum Wahlkreis 47/Hannover-Land II gehören neben Laatzen, Hemmingen und Pattensen noch die Kommunen Barsinghausen, Gehrden, Lehrte und Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Springe, Uetze und Wennigsen.

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Die vier Laatzener Mitarbeiter des Netzwerks für Flüchtlinge Gisela Noack (von links), Alkakaa Alkhatib, Mareike Fruth und Gabriele Hecht haben auch den Plenarsaal des Bundestags besucht.

Quelle: Fruth
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