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Wahl: Grüne setzen aufs Thema Fahrradstadt

Laatzen Wahl: Grüne setzen aufs Thema Fahrradstadt

Die Laatzener Grünen haben ihr Programm für die Kommunalwahlvorgestellt. Zu den Kernthemen gehört das Ziel, Laatzen fahrradfreundlicher zu machen. Auch freies WLAN und ein Halteverbot vor Grundschulen und Kitas finden sich auf der Agenda.

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Die Grünen-Politiker Regina Asendorf (von links), Carmen Karwehl, Gerd Apportin und Heike Wehmeyer-Krüger setzen sich für ein fahrradfreundlicheres Laatzen ein.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. „Wir wollen, dass Laatzen fahrradfreundlicher wird“, heißt es im Wahlprogramm. Dazu gehörten schnelle Verbindungen, die Einführung von Fahrradstraßen, farbige Kennzeichnungen der Radspuren und mehr Fahrradbügel. „Die von den Grünen vorgeschlagenen Radwegeverbesserungen sollen zügig umgesetzt werden“, ergänzen die beiden Ortsverbandsvorsitzenden Carmen Karwehl und Mathias Krüger. Wie berichtet, hatte die Ratsgruppe, die die Grünen gemeinsam mit SPD und Linken bilden, unlängst ein 18-Punkte-Programm in den Rat eingebracht. Die weiteren Themen:

Park der Sinne: Der Eintritt soll kostenlos bleiben und der Park weiter entwickelt werden. So sollen auf der Erweiterungsfläche Sport-, Grill- und Spielangebote entstehen.

Bildung: Die umfassende Sanierung der Schulgebäude müsse nun umgesetzt werden, meinen die Grünen - und ergänzen: "Steigende Schülerzahlen erfordern zudem ihre Erweiterung." Um gleichen Zugang zu Wissen zu ermöglichen, spricht sich die Partei für eine Ausweitung freier WLAN-Netze ein. Die hohen Standards bei Bildung und Betreuung in Laatzen müssten erhalten werden. Um die Sicherheit für Kinder zu erhöhen, spricht sich die Partei für Halteverbotszonen vor Grundschulen und Kindertagesstätten aus.

Barrierefreiheit: Im Gegensatz zum bisherigen Bündnispartner SPD sind die Grünen für die Einsetzung eines Behindertenbeauftragten. Die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum müsse vorangebracht werden.

Klimaschutz: Als "unerlässlich" betrachtet die Partei ein umfassendes Angebot an Energie- und Klimaberatung. Mit der Einstellung des neuen Klimaschutzmanagers in diesem Jahr sei eine Hauptforderung inzwischen erfüllt. Das Stadtklima müsse mit mehr Grün an Straßen verbessert werden. Das Motto: "Keine Straße ohne Straßenbäume".

Sozialer Wohnungsbau: Die Grünen wollen die „rechtlichen Möglichkeiten“ dazu ausschöpfen.

Ehrenamt: Ehrenamtliches Engagement müsse gestärkt werden. "Die Möglichkeit der Mitgestaltung für die Bewohner unserer Stadt und eine transparente Verwaltung sind daher für uns ein wichtiges Thema", sagt Krüger.

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