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Linke wollen IGS und kostenfreie Kitas

Laatzen Linke wollen IGS und kostenfreie Kitas

Die Linken in Laatzen gehen mit der Forderung nach kostenlosen Kita-Plätzen in den Kommunalwahlkampf. Langfristig setzt sich die Partei auch für die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule ein - so sieht es das Wahlprogramm vor.

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Die Linke wünscht sich die Abschaffung der Kita-Gebühren in Laatzen.

Quelle: Monika Skolimowska (dpa)

Laatzen. Der Laatzener Stadtverband mit seinen beiden Spitzenkandidaten Ralf Wetzel und Jessica Kaußen setzt bei der Wahl im September auf klassisch linke Schwerpunkte. Zu den Forderungen zählt unter anderem mehr sozialer Wohnungsbau, Gleichberechtigung, aber auch die Entlastung von Familien.

Die wichtigsten Schwerpunkte im Überblick:

Bildung: "Kita-, Hort- und Krippenplätze müssen für alle Familien kostenfrei sein", heißt es im Wahlprogramm. Schulen müssten sachlich und personell "so gut wie möglich" ausgestattet werden, bestehende Standorte gesichert werden. Außerdem heißt es: "Langfristig favorisiert die Linke eine Integrierte Gesamtschule (IGS) auch in Laatzen, weil sie am ehesten einer Schule für alle entspricht."

Flüchtlinge: Alle Menschen in Laatzen sollen rechtlich, politisch, sozial und kulturell gleichberechtigt sein, meinen die Linken. Um dies auch für Flüchtlinge zu erreichen, schlägt der Stadtverband unter anderem die Bildung eines Flüchtlings- und Integrationsbeirats und den Ausbau von Beratungsangeboten vor. Die Schutzsuchenden sollen Geldleistungen statt Gutscheine erhalten.

Soziale Stadt: Neben Sozialem Wohnungsbau will sich die Linke für einen Familientag im Aqualaatzium mit vergünstigten Eintrittskarten einsetzen. Auf der Agenda findet sich auch eine Hausarztversorgung in allen Ortsteilen und die Reparatur/Wiederherstellung von öffentlichen Bänken und Mülleimern im Stadtgebiet. Bürger sollen bei der Stadtentwicklung mehr Mitwirkungs- und Entscheidungsmöglichkeiten bekommen, in allen öffentlichen Gebäuden soll es kostenloses WLAN geben.

Mobilität: Im Wahlprogramm findet sich auch die Forderungen eines einheitlichen, günstigen Stadttarifs der Üstra, eine dichtere Taktung und bessere Busanbindungen zu S-Bahn und Stadtbahn.

Gesellschaft: Laatzen soll sich aus Sicht der Linken zu einer "Friedensgemeinde" erklären. Um eine Diskriminierung von Frauen zu überwinden, wolle sich der Ortsverband für die "Herstellung der Gendergerechtigkeit in Politik und Gesellschaft", die Förderung von Beratungsstellen sowie die Anerkennung von Betreuungs-, Erziehungs- und Pflegearbeit engagieren.

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