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SPD setzt bei Wahlkampf aufs Thema Wohnen

Laatzen SPD setzt bei Wahlkampf aufs Thema Wohnen

Laatzens Sozialdemokraten haben ihr Programm für die Kommunalwahl beschlossen. Zu den Kernthemen zählen die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, der Erhalt der Infrastruktur und die Beteiligung von Bürgern und Jugendlichen an der Politik der Stadt.

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Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Luisa Oyen (Mitte) stellt gemeinsam mit den beiden SPD-Spitzenkandidaten Ernesto Nebot und Katharina McCallin das Wahlprogramm für die Kommunalwahl im September vor.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. 56 Unterpunkte umfasst das Programm, dessen Themenspektrum von Verbesserungen in den Stadtteilen, über Bildung und Betreuung bis zu Senioren, Integration und Freizeit bis zu wirtschaftspolitischen Themen reicht. "Es ist nicht als Forderungskatalog sondern als unser Arbeitsprogramm bis 2021 aufzufassen", sagt SPD-Ratsfrau Petra Herrmann.

Ganz klar im Zentrum steht das Thema Wohnen, das im Programm wiederholt aufgegriffen wird. Im Rahmen eines Quartiermanagements für Alt-Laatzen etwa müsse die "bezahlbare Modernisierung des Wohnungsbestands" vorangebracht, zugleich aber auch preiswerte Neubauten geschafft werden. "Dabei nehmen wir leerstehende Industrie- und Gewerbegebiete vor allem in den Blick", heißt es. Notwendig seien "große und bezahlbare Mietwohnungen für Familien", aber auch barrierefreie mit Serviceleistungen für Senioren und Wohnformen für mehrere Generationen.

Weitere Schwerpunkte sind:

Infrastruktur: "Wir wollen die kommunale Infrastruktur erhalten", sagt Spitzenkandidat Ernesto Nebot. Dazu zählten Einrichtungen wie das Klinikum und die Rentenversicherung genauso wie die Schulen, der ÖPNV-Anschluss und die Naherholungsangebote. "Woanders bekommt das man in dieser Form nicht" - auch deshalb wachse Laatzen stärker als andere Städte. Konkret will die SPD unter anderem die Schulgebäude erneuern, mehr Barrierefreiheit in Bussen und Bahnen - mindestens mit einem Hochbahnsteig in Gleidingen - , und einen Erhalt der Nahversorgung in allen Stadtteilen. Dazu zählen insbesondere der Einzelhandel, Dienstleistungen und ärztliche Angebote. Verbessert werden müsse auch das Radwegenetz. Stadtbücherei, die fünf Jugendtreffs und die Leine-VHS sollen bestehen bleiben.

Bürgerbeteiligung: Ein Kernpunkt ist für die SPD auch die Beteiligung von Bürgern, auch von Jugendlichen. "Wir wollen Beteiligungsformen speziell für Kinder und Jugendliche ermöglichen", sagt die Ortsvereinsvorsitzende Luisa Oyen. Dafür soll das Projekt Pimp Your Town fortgesetzt, aber auch mit Hilfe der Jugendpflege eine regelmäßige Beteiligung von Jugendlichen gewährleistet werden. Ein weiteres Instrument sei das bereits eingeführte Bürgerpanel, bei dem die Stadt regelmäßig Einwohner befragt.

Schulen: Neben der Sanierung der Gebäude will die SPD die Einrichtung von Ganztagsschulen, den Einsatz von Sozialarbeitern, den Übergang zwischen Schule und Beruf und inklusive Angebote fördern.

Sport und Freizeit:   Vereine sollen auch künftig öffentliche Gebäude - auch Sporthallen - gratis nutzen können. Gefördert werden die Klubs auch weiterhin bei Jugendfahrten, für internationalen Begegnungen sollen sie sogar mehr Geld erhalten. Ziel sind auch mehr Kulturangebote im Park der Sinne und Sportmöglichkeiten auf der Erweiterungsfläche.

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