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Laatzener Schüler diskutieren mit Stephan Weil

Albert-Einstein-Schule Laatzener Schüler diskutieren mit Stephan Weil

Schüler der Albert-Einstein-Schule in Laaatzen haben mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil über aktuelle Fragen der Europapolitik gesprochen. Schüler der Oberstufe hatten zuvor Fragen sowie zwei Kurzfilme mit Interviews und Statements für den SPD-Politiker vorbereitet.

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Auf dem Podium diskutieren die AES-Schüler Pascal Rau (2.v.l.), Jule Niemeyer, Adrian Bendt und Julia Seidel mit Ministerpräsident Stephan Weil aktuelle Fragen der Europa-Politik.

Quelle: Lippelt

Laatzen. Rund 85 Schüler der Laatzener Albert-Einstein-Schule (AES) und etwa 45 Schüler der IGS Roderbruch haben am Montagabend zwei Stunden lang mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil über aktuelle Fragen und Perspektiven der Europapolitik gesprochen. Gastgeber war die Tui-Stiftung, die im Tui-CongressCenter, an der hannoverschen Karl-Wiechert-Allee 4, Projekte rund um das Thema „Junges Europa“ durchführt, um den Europagedanken zu stärken.

Nach 2015 fand zum zweiten Mal eine europapolitische Veranstaltung der Laatzener KGS in Zusammenarbeit mit der IGS Roderbruch und der Tui-Stiftung statt. Initiiert hatte die Aktion AES-Lehrer Joris Doelle. Schüler aus den Einführungsklassen zur Oberstufe beider Schulen hatten zu den Themen Euro und Flüchtlinge, Brexit, Rechtspopulismus und Zukunft der Gemeinschaft im Vorfeld nicht nur zahlreiche Fragen an den Ministerpräsidenten erarbeitet, sondern auch als thematischen Einstieg zwei Kurzfilme mit Interviews und Statements vorbereitet – unter anderem vom Laatzener Bürgermeister Jürgen Köhne und seinem hannoverschen Amtskollegen Stefan Schostok.
Schüler zeigen sich interessiert

„Unser Video ist in den letzten fünf Wochen von unserer Klasse E5 gedreht und dann an einem Projekttag in der Medienwerkstatt Linden geschnitten worden“, so Joris Doelle, der an diesem Abend von KGS-Schulleiter Christian Augustin begleitet wurde. Auch die vier Hauptfragesteller der AES auf dem Podium, Adrian Bendt, Jule Niemeyer, Pascal Rau und Julia Seidel, gehören dieser Einführungsklasse für die KGS-Oberstufe an. Darüber hinaus stellten im Laufe der Veranstaltung auch Schüler aus dem Zuschauerraum wie der Laatzener  Robin Hennig weitere Fragen. Dabei ging es um Auswirkungen der US-Präsidentschaft Trumps auf niedersächsische Großkonzerne und Europa, die Wahlen in Frankreich und den Niederlanden oder aber um die Einschätzung des Ministerpräsidenten hinsichtlich der Terrorgefahr in Niedersachsen.  

„Die Zusammenarbeit mit der Tui-Stiftung ist Teil unseres breiten Lernangebotes im Politik- und Wirtschaftsunterricht, der bewusst den Blick über den Tellerrand hinaus und die Zusammenarbeit mit starken Partnern sucht“, begründete Doelle den schulexternen Lernort. Ministerpräsident Stephan Weil zeigte sich danach zufrieden: „Die Fragen, die die Schüler mir gestellt haben, stimmen mich sehr zuversichtlich. Sie beweisen Interesse, Kritikfähigkeit und Bereitschaft zum Engagement für Europa.“ Auch die Teilnehmer von der IGS Roderbruch zeigten sich zufrieden. Lehrerin Carolin Jünemann, die mit IGS-Schulleiterin Brigitte Naber gekommen war, sagte: „Ich bin erstaunt, wie viele unterschiedliche Aspekte zum Thema Europa die Schüler erarbeitet haben.“

Von Torsten Lippelt

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