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Laatzens Jungforscher sind ausgezeichnet

Laatzen/Hannover Laatzens Jungforscher sind ausgezeichnet

"Wir suchen die Forscher von morgen" - unter diesem Motto werden jährlich die Wettbewerbe "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" ausgerichtet. Beim diesjährigen Treffen in Hannover waren wieder Laatzener Schüler dabei - und räumten mehrere Preise ab.

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Robin (13) hat sich mit Computerviren beschäftigt - und sogar selbst einen Virus geschrieben, wie er Sina (12) erläutert.

Quelle: Dorndorf

Laatzen/Hannover. Es ist schon ein paar Jahre her, als der sogenannte Gema-Virus Computernutzern bundesweit Nerven kostete. Wer infiziert wurde, sah seinen Rechner plötzlich herunterfahren - und hatte bei der nächsten Anmeldung einen gesperrten Computer, der sich angeblich nur per Überweisung von 50 Euro wieder freischalten ließ.

Wie sich der Virus überlisten lässt, weiß Robin, Schüler des Erich-Kästner-Gymnasiums, genau. Für seinen Stand bei  "Schüler experimentieren" im Foyer der Uni Hannover hat der 13-Jährige ein Video zusammengeschnitten, auf dem das Verfahren beschrieben wird. Und er hat sogar eigens einen eigenen Virus geschrieben - den Jugend-forscht-Virus ("JuFoVirus"), der dem Nutzer den Bildschirm mit Ordnersymbolen füllt und anschließend den Rechner herunterfahren lässt. In die virtuelle Welt des Internet entlassen will Robin sein gefährliches Geschöpf nicht. "Das würde ich nie machen", versichert er - im Gegenteil: "Mir geht es darum, den Leuten zu erklären, wie man Viren entfernt." Und er hat auch schon sein nächstes Projekt im Auge - ein Buch: "Das Einmaleins der Virenentfernung".

Die Jury honorierte Robins Arbeit mit einem dritten Preis im Fach Mathematik/Informatik. Preise bekommen haben zwei Schülerinnen, die mit dem EKG indirekt verbunden sind: Die Laatzenerin Corinna Böger (16), die vom EKG ans Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium in Hannover gewechselt ist, bekam für ihre Forschung unter dem Titel "Mit fröhlichen Taxis zur modernen Zahlentheorie - geht das?" einen ersten Jugend-forscht-Preis in Mathematik - betreut hatte sie EKG-Lehrer Christian Pecar. Nora Siefert (16) von der Wilhelm-Raabe-Schule in Hannover führte ihre Forschung am Life Science Lab des EKG durch - und bekam einen ersten Preis in Biologie.

Erster Preis fürs Programmieren

Henrik, Schüler des Erich-Kästner-Gymnasiums, hat ein komplettes Computerspiel geschrieben - im Alter von elf Jahren. "Hau den Maulwurf" heißt das Reaktionsspiel. "Ich kenne es vom Jahrmarkt", sagt Henrik. "Dabei tauchen Maulwürfe aus dem Boden auf, die der Spieler mit einem Hammer wieder versenken muss". Als Henrik im Rahmen der Informatik-AG die Programmiersprache Scratch lernte, hat er eine virtuelle Version des Jahrmarktvergnügens geschrieben. Von der Jury erhielt er jetzt einen Ersten Preis bei "Schüler experimentieren".

Auf der Suche nach der idealen Meerschweinchen-Hütte

für die Albert-Einstein-Schule traten Amelia (13) und Chiara (13) bei "Schüler experimentieren" an. Die beiden wollten herausfinden, welche Art von Behausung Meerschweinchen am besten gefällt. Sie bastelten mehrere Hütten und testeten sie mit ihren eigenen Tieren, aber auch mit Exemplaren im Schulbiologiezentrum. Dabei fanden sie heraus, dass die Tiere große Häuschen mit großen Eingängen bevorzugen. Einen Preis gab's dafür leider nicht.

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Von Johannes Dorndorf

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