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Seniorenbeirat zieht Bilanz

Laatzen Seniorenbeirat zieht Bilanz

Ein positives Fazit seiner Arbeit in diesem Jahr zieht der Laatzener Seniorenbeirat. Dafür spreche etwa der anhaltende Besuch der wöchentlichen Sprechstunde im Stadthaus, die 2015 von rund 150 Menschen aufgesucht wurde. Etabliert hätten sich die monatlichen Sprechstunden in Gleidingen und Rethen.

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Ein "absoluter Renner" ist nach Ansicht von Seniorenbeirats-Vorsitzenden Klaus-Dieter Meyer (rechts) das PC-Café im Stadthaus.

Quelle: Stephanie Zerm (Archiv)

Laatzen. Zum „absoluten Renner und quasi Selbstläufer" hat sich nach den Worten des Beiratsvorsitzenden Klaus-Dieter Meyer das monatlich stattfindende PC-Café entwickelt, das von einem Stamm von rund zehn Ehrenamtlichen betreut wird, die älteren Menschen bei der Lösung ihrer Probleme mit der digitalen Welt behilflich sind. Tendenziell ebenfalls steigend ist nach den Worten Meyers die Nachfrage nach dem 2014 eingeführten Angebot Wohlfühltelefon.

Aktiv eingesetzt hat sich der Beirat – mit unterschiedlichem Erfolg – in diesem Jahr für den Erhalt der Sparkassenfiliale in Alt-Laatzen, für die Weiterführung des kostenlosen Fahrgast-Begleitservices der Üstra sowie die Beibehaltung des Üstra-Ticketverkaufs in Rethen und Grasdorf. Die Sparkassenfiliale werde zwar dennoch geschlossen und die Zukunft des Fahrgast-Begleitservices nach nicht abschließend geklärt, das Angebot in Rethen und Grasdorf allerdings steht den Kunden der Üstra weiterhin zur Verfügung.

2015 ließ der Seniorenbeirat in Kooperation mit dem Polizeikommissariat erstmals eigens geschulte Beiratsmitglieder als ehrenamtliche "Sicherheitsberater" in Aktion treten. Sie klären etwa über den sogenannten Enkeltrick und andere betrügerische Machenschaften Krimineller auf. Auch die Projekte "Senioren sicher auf dem Rad" und "Senioren sicherer am Steuer" seien erfolgreich angelaufen.

Seit 1989 verbindet den Beirat eine Freundschaft mit den Seniorenvertretungen aus Guben und Gubin. Die wechselseitigen jährlichen Treffen an der Neiße und der Leine, so Meyer, seien ein belebendes Element des ehrenamtlichen Engagements auf beiden Seiten.

Meyer schließt sein Resümee mit der Aufforderung an Politik und Stadtverwaltung, den Seniorenbeirat künftig „intensiver und vor allem zeitgerechter" in die Diskussion der für die Senioren der Stadt relevanten Themen einzubinden. „Darin liegt gerade der Gewinn für eine Kommune, indem man die gewählten Mitglieder des Seniorenbeirats als Ratgeber in die Meinungs- und Entscheidungsfindung einbezieht", schreibt der Vorsitzende.

Die Amtszeit des Seniorenbeirates und seines Vorsitzenden endet Mitte 2018.

Von Ralf Schunk

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