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Laatzener Störche freuen sich über Nachwuchs

Alt-Laatzen/Grasdorf Laatzener Störche freuen sich über Nachwuchs

Die Laatzener Storchenpaare haben Nachwuchs bekommen: In Grasdorf sind bereits mehrere Junge geschlüpft, berichtet der Nabu-Storchenexperte Hans-Jürgen Körber. Am Montagmorgen hat der Feld- und Forsthüter Siegfried-Karl Guder auch in Alt-Laatzen vier kleine Köpfe im Nest beobachtet.

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Mindestens vier Jungvögel haben die Grasdorfer Störche ausgebrütet. Eines hat die Störchin allerdings am vergangenen Donnerstag aus dem Nest geworfen.

Quelle: Jürgen Körber

Alt-Laatzen/Grasdorf. Mindestens vier Jungtiere haben die Störche in Grasdorf ausgebrütet. Ein Junges habe die Storchenmutter am vergangenen Donnerstag allerdings aus dem Nest geworfen - Körber hat den Vorgang sogar beobachtet, an dem Kadaver aber keine Anomalien feststellen können. "Es ist anzunehmen, dass die Tötung aus Futtermangel erfolgte", berichtet der Grasdorfer. Wegen der Trockenheit seien derzeit zu wenig Regenwürmer für die Aufzucht der Jungen verfügbar. "Die Altvögel trennt sich dann von Nachkömmlingen, um das Überleben der anderen zu sichern."

Eventuell haben die Störche in Grasdorf sogar fünf Küken ausgebrütet: Am Montag war Körber erneut am Nest. "Ich meine, für einen kurzen Moment ein weiteres Junges entdeckt zu haben." Sicher ist sich der Storchenexperte allerdings nicht.

Auch am Steinbrink in Alt-Laatzen gibt es offenbar einen Bruterfolg. "Ich habe am Montagmorgen gegen 7.30 Uhr die Köpfe von vier kleinen Störchen gesehen", berichtet der Feld- und Forsthüter Siegfried-Karl Guder. In den vergangenen Tagen hatte auch Roswitha Gumboldt von ihrem direkt am Nest gelegenen Kleingarten aus ein verändertes Verhalten bei den Altstörchen beobachtet. "Die Mutter war sehr beschäftigt und ist um das Nest herumgelaufen." Gesehen hatte sie die Jungstörche allerdings noch nicht.

Da die Eier im Abstand von etwa zwei Tagen gelegt werden, schlüpfen auch die Jungen nach und nach, sagt Reinhard Löhmer, Weißstorchbeauftragter der Region Hannover. "Man wird erst in ein bis zwei Wochen sagen können, wie viele es letztendlich sind." Da das trockene Wetter noch andauern soll, müsse mit weiteren Verlusten gerechnet werden, sagt Körber. 

Über die frühe Brut und die Anzahl der Jungtiere ist Reinhard Löhmer überrascht. "Ende April war es viel zu kalt. Temperaturen unter zehn Grad sind für die Jungen ein großes Problem, dazu kam noch die Nässe." Die Altvögel könnten ihre Jungen nur begrenzt vor Kälte und Nässe schützen. Allerdings seien die Störche in Grasdorf und Alt-Laatzen bereits erfahrene Brutvögel, sagt der Storchenbeauftragte. Offenbar konnten sie die kalten Tagen überbrücken und ihre Jungen entsprechend schützen.

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Von Daniel Junker

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