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"Laatzener Tore" werden noch 2016 realisiert

Laatzen-Mitte "Laatzener Tore" werden noch 2016 realisiert

Sieben Jahre haben die Planung, Verhandlungen und Abstimmungen für das Projekt "Laatzener Tore" gedauert. Nun ist es endlich so weit und liegt auch die Zustimmung der Eigentümer der Wohnscheiben an der Albert-Schweitzer-Straße vor. Noch dieses Jahr soll deren Durchfahrt farblich umgestaltet werden.

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Farbe für die graue Fassade: Die südwestliche Durchfahrt der Wohnscheibe (hier der Blick von der Erich-Panitz- und Albert-Schweitzer-Straße aus) soll auch wegen der Bäume mit grünen Elementen verziert werden.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. Der Stadt habe den sogenannten Gestattungsvertrag mit der Unterschrift des Hausverwalters in der vergangenen Woche unterschrieben zurückbekommen, sagte Stadtsprecher Matthias Brinkmann am Montag auf Nachfrage. Damit ist der Weg frei, die verkehrsberuhigte Durchfahrt der Wohnscheibe noch in diesem Jahr wie geplant farblich zu gestalten. Ein niedriger fünfstelliger Betrag ist dafür im Haushalt eingeplant.

Umgesetzt wird eine reduzierte Variante des Siegerentwurfs von Arnold Fischer. Der Laatzener hatte 2012 den von der Stadt ausgelobten Ideenwettbewerb "Laatzener Tore" gewonnen. Ursprünglich sollten die verschiedenfarbigen geometrischen Figuren über vier Stockwerke reichen – nun sind es nur noch zwei. Die Planer hatten sich bewusst dafür entschieden, die Bemalung auf etwa ein Drittel zu reduzieren, um die Herstellungskosten im Rahmen zu halten und die die 70er Jahre zitierenden geometrischen Figuren bei Bedarf auch neu malen zu können. Der umzusetzende Entwurf in seiner reduzierten Fassung sei mit der beteiligten AG Neugestaltung abgestimmt, betonte Brinkmann. 

"Ich bin erstaunt und sehr erfreut", sagte Arnold Fischer, als er am Montag von der Vertragsunterzeichnung erfuhr. Fischer, der auch in der AG Neugestaltung im Sanierungsgebiet Laatzen-Mitte aktiv ist, beweist wie seine AG-Kollegen seit Jahren einen langen Atem. So hat die AG verschiedene Gestaltungsideen für Laatzen-Mitte entwickelt, darunter einer Verkehrsberuhigung der Albert-Schweitzer-Straße, einer Begrünung samt alternativer Nutzungskonzepte des Parkplatz 2 sowie einer Wegesführung vom Bereich des Leine-Centers zum Park der Sinne. Die Laatzener Tore sind nach der Schmuckecke an der Ecke zur Erich-Panitz-Straße der zweite Vorschlag, der nach nunmehr sieben Jahren realisiert wird.

Dass die farbliche Gestaltung kleiner ausfällt als zunächst geplant, sei zwar schade, aber hinzunehmen, sagte Fischer: "Es ist ein erster Schritt zur Neugestaltung der Flächen".

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Von Astrid Köhler

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