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Befragte bemängeln Stadt- und Grünpflege

Laatzen-Mitte Befragte bemängeln Stadt- und Grünpflege

Wie fühlen sich die Bewohner in Laatzen-Mitte. Was stört sie, was wird geschätzt? Das Stadtteilbüro hat jetzt die Bewohner von drei Hochhäusern am Max-Born-Weg befragt. Fazit: Die meisten sind zwar zufrieden - aber es hapert bei der Stadt- und Grünpflege auf öffentlichen Flächen sowie bei der Barrierefreiheit.

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Was stört die Bewohner am Max-Born-Weg? Die meisten nannten mangelnde Grünpflege und zu viel Müll als Hauptprobleme.x

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. Bewohner von 120 Wohnungen in den Gebäuden Max-Born-Weg 31, 33 und 35 haben die Mitarbeiter des Stadtteilbüros von "Laatzen-Mitte wird top" im September befragt. Mitgemacht haben 64 Prozent - ein guter Wert. Mehr als die Hälfte davon (54 Prozent) leben schon mehr als zehn Jahre dort - teils zur Miete, teils in den eigenen vier Wänden. 70 Prozent gaben die Wohnzufriedenheit mit "gut" an, nur rund sechs Prozent als "schlecht".

Dennoch gibt es Ärgernisse - vor allem bei der Stadt- und Grünpflege, wie die beiden Stadtteilmanager Steffen Koch und Mercedes Martinez am Mittwochabend beim Stadtteilforum berichteten. Am häufigsten genannt wurden dabei die Sauberkeit der öffentlichen Flächen, Sperrmüll an der Otto-Hahn-Straße, alte und ungepflegte Bänke, Hundekot und wild abgestellte Einkaufswagen. Ganz vorne auf der Mängelliste standen sogar die inzwischen zu hoch gewachsenen Bäume, die das Licht nehmen.

Fast jeder Dritte ärgert sich über die Wohnsituation - wenngleich die einzelnen Kritikpunkte jeweils nur von einigen genannt wurden. Knapp sechs Prozent ärgern sich darüber, dass die neuen Stadtvillen an der Gutenbergstraße ihnen den Blick nähmen. Genannt wurden auch Mängel beim Hausmeister, Müll im Flur und Fahrstuhl und rauchende Nachbarn. Ein Problem ist auch die fehlende Barrierefreiheit: Nur in einem der drei Häuser hat ein Bewohner einen Treppenlift installieren lassen - die übrigen Zugänge sind nur über Stufen erreichbar. Als Wünsche nannten die meisten eine Be- und Entladezone für Fahrzeuge vor den Häusern (20 Prozent) und eine Rampe oder Lift für die Eingangstreppe.

Das Stadtteilmanagement will für November zu einem Treffen einladen, um die Vorschläge mit Bewohnern, Eigentümern und der Verwaltung zu erörtern.

Einkaufswagenproblem hält an

Erörtert wurden beim Stadtteilforum am Mittwoch auch weitere Punkte - darunter die wild abgestellten Einkaufswagen im Stadtteil. Seit Mai 2015 seien 1257 Meldungen. Am stärksten betroffen ist dabei der neue Rewe-Markt am Leine-Center mit 445 Nennungen, gefolgt von Lidl (333) und Ikea (80). "Wir haben Rewe im Vorfeld auf die besondere Situation aufmerksam gemacht", berichtete Stadtplaner Jörg Schmidt, inzwischen sei das Problem dort bekannt. Im Gegensatz zu Lidl seien Wegfahrsperren als technische Lösung jedoch nicht möglich - dafür habe das Leine-center zu viele Eingänge und Parkplätze.

Laatzener Tore liegen auf Eis

Die Idee der Soziale-Stadt-AG Neugestaltung, die Fassaden am Durchgang unter der Wohnscheibe in Verlängerung der Albert-Schweitzer-Straße zu bemalen, liegt unterdessen auf Eis: Zwar hat die Eigentümergemeinschaft der Neugestaltung dem Projekt mit dem Titel "Laatzener Tore" inzwischen zugestimmt. Allerdings hätten Gespräche mit einem Maler ergeben, dass dazu die unebene Fassade nicht direkt angestrichen werden könne und vielmehr etwas vor die Fassade gehängt werden müsse. Dafür ist nun ein neuer Beschluss der Eigentümer notwendig.

Grünstreifen am Hilgerskamp

Vorgestellt wurde bei der Sitzung auch die Idee, eine neue Grünfläche an der Kreuzung Hilgerskamp/Lange Weihe anzulegen. Die AG Picobello schlägt direkt an der Kreuzung ein niedrige Bepflanzung vor. Laatzen-Mitte habe zu wenig Grün, so dass sich der Stadtteil insbesondere im Sommer zu stark aufheize.

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