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Feuerwehr im April extrem belastet

Laatzen Feuerwehr im April extrem belastet

Was war bloß mit dem April los? Der Monat war nicht nur ungewohnt kühl, sondern brachte auch für die Laatzener Feuerwehr jede Menge Arbeit mit sich. Auf 40 Einsätze brachte es die Ortsfeuerwehr Laatzen - ein Drittel mehr als normalerweise.

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Ständig im Einsatz: Im April musste die Feuerwehr unter anderem wegen eines in einen Ring eingeklemmten Daumens (Bild links), eines Matratzenbrandes in Ingeln-Oesselse (Mitte) und eines defekten Generators am Messebahnhof ausrücken.

Quelle: Senft

Laatzen. "Ob ausgelöste Brandmeldeanlagen in Altenheimen und Gewerbebetrieben, Tierrettungen, Unfälle mit Gefahrgut oder Personenschäden - immer wieder war die Hilfe der Feuerwehr gefordert", fasst Laatzens Feuerwehrssprecher Gerald Senft einen betriebsamen Monat zusammen. 40 Mal seien allein die Helfer der Ortsfeuerwehr Laatzen ausgerückt. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2016 waren es 364 Einsätze - 30 im Durchschnitt. Stadtweit, also in allen vier Ortsfeuerwehren, waren es im April sogar über 50 Einsätze.

"Anfang des Monats waren es überwiegend Brandmeldeanlagen. Glücklicherweise waren aber keine Feuer zu löschen, sondern überwiegend Wasserdampf oder Staub die Ursache", sagt Senft. Hilfe leistete die Laatzener Feuerwehr bei einem Gasaustritt in Hemmingen und einem Gefahrguteinsatz in Pattensen. "Ab dem 24. April gab es dann gar keine Ruhe mehr für die ehrenamtlichen Retter der Feuerwehr: Bis Monatsende folgten 20 Alarmierungen im Laatzener Stadtgebiet - vom Verkehrsunfall mit Stadtbahn in Alt-Laatzen über einen in einen Ring eingeklemmten Finger bis zum Matratzenbrand in Ingeln-Oesselse und dem Vierfach-Einsatz am Messebahnhof, wo ein Generator brannte und mehrfach Öl auslief.

Leistbar ist dies alles dennoch ohne größere Schwierigkeiten. "Die Belastung ist natürlich da. Aber wir rotieren wöchentlich", sagt Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald. Mit vier einander abwechselnden Alarmgruppen habe Laatzen als größte Ortsfeuerwehr ein System, das die Lasten verteile. Nur bei größeren Einsätzen werde mehr als eine der Gruppen mit alarmiert. Klar sei aber auch: "Zuhause bleibt bei den Kameraden dann alles liegen."

Die Ursache für die Häufung ist wohl rein statistischer Natur. "Reiner Zufall", glauben Senft und Osterwald.

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