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Laatzens Feuerwehrleute bekommen mehr Geld

Laatzen Laatzens Feuerwehrleute bekommen mehr Geld

Dass Laatzens Feuerwehrleute einen guten Job machen, haben sie jüngst wieder beim Großbrand in Rethen bewiesen. Die Stadt will nun das ehrenamtliche Engagement stärker würdigen: Funktionsträger erhalten eine höhere Aufwandsentschädigung. Die letzte Erhöhung stammt aus dem Jahr 2001.

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Die Funktionsträger der Laatzener Feuerwehr erhalten künftig eine höhere Aufwandsentschädigung. Erstmals sollen auch Gruppenführer eine besondere Vergütung von 40 bis 50 Euro im Monat erhalten.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. Im Gegensatz etwa zur Berufsfeuerwehr Hannover gibt es bei den Freiwilligen Feuerwehren lediglich eine Aufwandsentschädigung für das Engagement. Und dieser Einsatz ist erheblich: 541 Einsätze hatten die vier Ortsfeuerwehren 2016 in Summe - hinzu kommen laut Stadtbrandmeister Sebastian Osterwald rund 60.000 Übungsstunden. "Wir sind, was die Zahl der Ortsfeuerwehren angeht, die kleinste Freiwillige Feuerwehr der Region. Aber wir haben mit Abstand die meisten Einsätze in der Region", sagt Osterwald.

2015 hatte die Stadt sich deshalb entschieden, nicht nur Funktionsträger, sondern auch das Gros der Feuerwehrleute mit einer Aufwandsentschädigung zuzusprechen. Je nach Anzahl der Einsätze und Übungen sind dies bis zu 125 Euro jährlich. Auf die eigentlich überfällige Erhöhung der Sätze für Funktionsträger wie Ortsbrandmeister, Zugführer und Ausbildungsleiter wurde damals jedoch verzichtet - obwohl die letzte Erhöhung aus dem Jahr 2001 stammte.

Dies hat die Stadt nun nachgeholt: Ab 1. Juli erhalten die Funktionsträger auf einstimmigen Beschluss des Rates hin deutlich mehr Geld. Hatten etwa die vier Ortsbrandmeister bislang - je nach Bedeutung der Feuerwehr - monatlich zwischen 72 und 128 Euro bekommen, sind es nun jeweils 200 Euro und bei den Stellvertretern 150 Euro. Für die vier Zugführer der Ortsfeuerwehr Laatzen erhöht sich der Satz von 36 auf 75 Euro, Stadtbrandmeister Osterwald erhält 300 statt bisher 192 Euro.

Neu eingeführt wurde eine Vergütung der Gruppenführer. "Den Gruppenführern obliegt neben der Wahrnehmung von Führungsfunktionen im Einsatzfall insbesondere die regelmäßige Ausbildung der Mitglieder,  der Einsatzabteilung", heißt es zur Begründung. Dazu zählten etwa die Vorbereitung und Leitung von Ausbildungsdiensten, aber auch das Erstellen von Ausbildungskonzepten.

Erstmals besonders honoriert wird auch die Arbeit in den Kinderfeuerwehren, die nach jahrelanger Aufbauarbeit inzwischen die Größe der Jugendfeuerwehren erreicht hätten, wie es im Rathaus heißt: 40 Euro gibt es künftig dafür - der gleiche Satz wie bei der Jugendfeuerwehr.

Die jährlichen Mehrkosten für die Aufwandsentschädigungen beziffert die Stadtverwaltung auf 36.800 Euro.

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