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Bolzen und Chillen ja, aber kein Grillen

Laatzens Park der Sinne Bolzen und Chillen ja, aber kein Grillen

Mit dem ehemaligen IBM-Klubgelände hat die Stadt ein riesiges Potenzial für eine Erweiterung des Parks der Sinne. Nachdem Studenten Ideen entwickelt haben, äußerten sich jetzt erstmals Laatzens Fachpolitiker. Tenor: Gewünscht werden Sport- und Entspannungsmöglichkeiten, aber wohl keine Grillplätze.

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Ein kleiner Teil der Erweiterungsfläche ist bereits neu gestaltet: Der Verein Transition Town hat unter anderem einen Bienen-Schaugarten und einen Mitmach-Garten angelegt.

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. Bereits vor einigen Tagen haben SPD, Grüne und Linke ausgelotet, wie es mit dem Park weitergehen soll. Die Gruppe schlägt vor, das Gelände Schritt zu Schritt zu überplanen, statt schon jetzt ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Wir werden in keinem Fall temporären Modeerscheinungen einzelner Vorschläge folgen", sagt Fraktionschef Ernesto Nebot. Schwerpunkt sollen Aktiv-Angebote sein, die im bisherigen Park nicht möglich sind. "Als Einstieg in die künftige Nutzung sieht die Ratsgruppe die Umwidmung bisheriger Flächen vor - zum Beispiel der Tennisplätze als Bolzplatz mit Kunstrasen, als Bouleplatz oder als Beachvolleyballplatz", heißt es in einer Mitteilung der Gruppe.

Ganz ähnlich äußert sich die CDU zum Thema: Zwar gebe es noch keine feste Position, wie CDU-Ratsfrau Angelika Rohde am Montagabend im Stadtentwicklungsausschuss betonte. Ihrer Fraktion befürworte jedoch ebenfalls, Freizeitmöglichkeiten wie einen Bolzplatz oder Boules sowie Angebote zum Chillen zu schaffen. "Problematisch in Bezug auf Sauberkeit sehen wir allerdings die Schaffung von Grillplätzen", ergänzte Rohde. Wie berichtet, hatten dies viele Laatzener bei der jüngsten Befragung ("Bürgerpanel") gewünscht. "Nichts ist schlimmer als Stellen, die verdrecken und damit alles wieder runterziehen würden", meint hingegen Rohde. Sie wünscht sich, dass die Verwaltung in ihre weiteren Überlegungen einbezieht, wie sich dies verhindern ließe.

Als dringend notwendig erachtet die CDU auch neue Wegeverbindungen zwischen altem und neuem Park und die Einbeziehung der Gastronomie als wichtigem Bestandteil. Die Idee, eine Hundeauslauffläche zu schaffen, sollte ebenfalls weiter verfolgt werden.

Bernd Stuckenberg (SPD) drängte darauf, die Situation der WC-Anlagen zu verbessern. "Wir müssen was tun. Die Toiletten reichen gerade bei Veranstaltungen nicht aus."

Die Verwaltung hat nun den Auftrag, bis nach den Sommerferien Prioritäten zu benennen und erste Vorschläge für den Etat 2017 zu erarbeiten.

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