Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Langenhagenerin berichtet von Reisen im Iran

Grasdorf Langenhagenerin berichtet von Reisen im Iran

Bilder aus dem Nordwesten des Iran sind am Dienstag, 11. April, im Gemeindehaus der St.-Marien-Kirchengemeinde zu sehen. Die Langenhagenerin Rosemarie Gerami-Manesch, die fast zehn Jahre in Vorderasien gelebt hat, berichtet in Wort und Bild über ihre Erfahrungen und Reiseerlebnisse.

Voriger Artikel
Leine-Center muss PCB-haltige Fugen austauschen
Nächster Artikel
Meterhohe Fontäne schießt aus Leitung in Rethen

Rosemarie Gerami-Manesch zeigt am Dienstag, 11. April, im Gemeindehaus der St.-Marien-Kirchengemeinde in Grasdorf Bilder aus dem Iran - darunter auch dieses von dem Sheikh-Sufi-Kloster in Ardebil im Nordwesten des Iran.

Quelle: Gerami-Manesch

Grasdorf. Den Iran kennt Rosemarie Gerami-Manesch gut: Fast zehn Jahre lang - von 1966 bis 1975 - lebte die Langenhagenerin dort mit ihrer Familie. Seitdem zieht er sie immer wieder an. "Ich reise ein- bis zweimal im Jahr in den Iran", sagt die 82-Jährige: "Das Land ist sowohl kulturell als auch landschaftlich sehr interessant." Auch die Begegnungen mit den Einheimischen blieben ihr immer in guter Erinnerung. "Die Iraner sind sehr gastfreundlich, aufgeschlossen und auch nicht fremdenfeindlich." 

Auf ihren Reisen besucht Gerami-Manesch immer unterschiedliche Provinzen. Dementsprechend unterschiedlich sind auch ihre Vorträge. Bereits vor zwei Jahren hatte die Langenhagerin bei St. Marien über den Iran berichtet. Bei ihrem nächsten Vortrag werden ganz neue Bilder zu sehen sein.

"Die Fotos sind vor allem auf meinen Reisen vor zwei Jahren entstanden", berichtet die Langenhagenerin. Seinerzeit war sie in der nordwestlichen Region nahe dem Grenzfluss zu Aserbaidschan unterwegs. Die beiden bereisten Provinzen heißen dementsprechend Ost- und West-Aserbaidschan. "Ich war allerdings ausschließlich im Iran unterwegs. Man darf diese Provinzen nicht mit Aserbaidschan verwechseln", betont Gerami-Manesch.

Der Vortrag beginnt in der Stadt Tabriz, in der durch die Nähe zu Europa schon früh ein wichtiges Handelszentrum entstand. Hier gebe es auch einen der bedeutendsten Teppich-Basare. Zudem berichtet die Iran-Kennerin über eine Ausflug in das Aras-Flusstal, in dem eines der ältesten armenischen Klöster steht. "Neben dem einzigartigen Orumiyeh-Salzsee, der vom Austrocknen bedroht ist, und dem Höhlendorf Kandovan lassen wir uns in der Stadt Ardebil von einem prächtigen Sufi-Mausoleum aus dem 13. Jahrhundert beeindrucken", so Gerami-Manesch.

Anschließend geht die Bilderreise weiter in die iranische Hauptstadt Teheran, "dann erreichen wir die am Rande der großen Salzwüste gelegene alte Handelsstadt Kashan", so die fotografierende Iran-Kennerin. In Kashan stehen alte Lehmbauten neben prunkvollen, traditionellen Häusern reicher Kaufleute. "Bei unseren Ausflügen in die Umgebung der Stadt genießen wir den Duft von Rosenwasser oder spüren den heißen Atem der Marenjab-Wüste."

Der Vortrag beginnt am Dienstag, 11. April, um 19 Uhr im Gemeindehaus der St.-Marien-Kirchengemeinde in Grasdorf, Kirchstraße 7. Der Eintritt ist frei.

doc6uedql2nzt515fnf5tp

Fotostrecke Laatzen: Langenhagenerin berichtet von Reisen im Iran

Zur Bildergalerie

Von Daniel Junker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6wd71925yk54aivc3gc
Ausschuss stimmt mehrheitlich für Inklusionsteam

Fotostrecke Laatzen: Ausschuss stimmt mehrheitlich für Inklusionsteam