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Lebendiger Adventskalender im Flüchtlingsheim

Ingeln-Oeselse Lebendiger Adventskalender im Flüchtlingsheim

Großer Besucherandrang herrschte am Freitagabend vor dem Flüchtlings-Wohnheim in der Rotdornallee. Allerdings aus stimmungsvollem Anlass: Die aktuell hier wohnenden 56 Asylbewerber (Männer, Frauen und Kinder) waren gemeinsam mit dem Flüchtlingsnetzwerk in Ingeln-Oesselse Gastgeber beim Lebendigen Adventskalender.

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Mit Gesang und Glühwein: Rund 120 Teilnehmer sangen Weihnachtslieder.

Quelle: Torsten Lippelt

Ingeln-Oeselse. Rund 120 Teilnehmer sangen dabei nicht nur gemeinsam im Taschenlampen- und Kerzenlicht vor dem Gebäude das Adventslied „Kleine Kinder, große Kinder haben einen Traum“, sondern hörten auch gespannt einer vorgetragenen Heiligen-Drei-Könige- Geschichte zu. Während die Flüchtlinge Rami und Alan für ihre syrischen und irakischen Mitbewohner ihren Teil auf arabisch vorbrachten, las Emir, aus Montenegro, auf serbokroatisch und der zahrleichen Flüchtlingen hier Sprachunterricht gebende Lehrer Arthur Rupp den deutschen Part.

Lebendiger Adventskalender im Flüchtlingsheim Ingeln-Oeselse.

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„Ich bin hocherfreut, dass so viele unserer Einladung zum Lebendigen Adventskalender hierher gefolgt sind“, zeigte sich seine Tochter Lisa sehr angetan vom öffentlichen Zuspruch. Die Oesselserin ist die ehrenamtliche Koordinatorin des Flüchtlingsnetzwerkes mit seinen rund 40 Aktiven im Laatzener Doppeldorf.

Bei Glühwein, Punsch und Adventsgebäck sowie einem weiteren Weihnachtslied tauschte man sich im Smalltalk für rund 20 Minuten über die Adventszeit im Allgemeinen und die Flüchtlingsarbeit im Speziellen aus, bevor Dagmar Lindenberg zum Abschluss des lebendigen Adventskalendertermins einen 700-Euro-Spendenscheck an Angelika Rohde, von der Spenden-AG des Flüchtlingsnetzwerkes, überreichte. Das Geld ist der Erlös aus dem Adventsbasar, den Dagmar Lindenberg mit anderen Aktiven Mitte November im Gemeindehaus von St. Nicolai organisiert hatte. „Das Geld soll helfen, außerplanmäßig kleine Sachen des Alltags zu finanzieren, wie benötigte Fahrkarten oder ähnliches“, so Lindenberg.

„Das ist toll! Damit sind wir in der Lage, auch mal schnell und frei entscheiden zu können, zum Beispiel wenn wir Wintersachen benötigen – sie sehen viele glückliche Gesichter“, bedankte sich Angelika Rohde bei allen Unterstützern.

Danach ging sie mit zahlreichen Interessierten noch in die im Untergeschoss des Flüchtlingsheimes befindliche Kleiderkammer.. Hier stellten Angelika Rohde und Marianne Pape, die gemeinsam die Kleiderkammer organisieren, deren Ausstattung und Konzept vor. Spendeninteressierte konnten zudem eine Liste mitnehmen, um sich über den aktuellen Bedarf an benötigten Dingen zu informieren.

Spenden-Info:

Benötigt werden:

Männer-Winterbekleidung (Größen S-L), Männer-Winterschuhe (Größen 41-45), Handschuhe und Fahrräder für Erwachsene (mit Zubehör), tiefe Teller, Pfannen, Töpfe und Wasserkocher, Bügeleisen und Fön, Kühlschränke und Staubsauger, Rollen-Koffer, Reisetaschen und Rucksäcke, Nachtisch- und Stehlampen sowie Büroartikel wie Locher, Tacker, Hüllen etc.

Aktuell nicht benötigt werden: aus Platzgründen Sachen für Kinder – da es schon viel mehr Spenden gegeben hat, als Kinder, an die diese verteilt werden konnten

Ansprechpartnerin für Spenden ist in Ingeln-Oesselse Marianne Pape, von der Kleiderkammer im Flüchtlingsheim, in der Rotdornallee 11. Telefon: 05102 / 67 35 43 und E-Mail: Familie-Pape@arcor.de. Spenden werden im Flüchtlingsheim auch direkt freitags zwischen 17 und 18 Uhr entgegen genommen.

Von Torsten Lippelt

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