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Polizei identifiziert Toten falsch

Leichenfund in Laatzen Polizei identifiziert Toten falsch

Bei den Ermittlungen im Fall der Leiche, die am Sonntagmorgen am Messebahnhof Laatzen entdeckt worden war, hat es offenbar eine Panne gegeben. Die Polizei hatte den Toten zunächst falsch identifiziert.

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Die Leiche war am Sonntag im Messebahnhof entdeckt worden.

Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover. Die Kripo hatte den Toten zunächst als einen 41-jährigen Letten identifiziert. Am Montag stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei dem Mann um einen 43 Jahre alten Polen handelt. „Der Tote trug die Ausweispapiere des Letten bei sich, erst die Überprüfung der Fingerabdrücke ergab, dass es sich einen gebürtigen Polen handelt“, sagt eine Behördensprecherin.

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Fotostrecke Laatzen: Leiche am Messebahnhof Laatzen gefunden

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Inzwischen konnten die Ermittler weitere Details zu den Lebensumständen des Toten herausbekommen. Bei dem Opfer handelt es sich um Robert G., der zur hannoverschen Obdachlosenszene gehört. Seine Geldbörse fehlte. Er war 1,78 Meter groß, schlank und hatte nur ein Auge. Die rechte Augenhöhle war leer. Noch immer ist nicht klar, wie der 43-Jährige ums Leben gekommen ist. Die Polizei ermittelt weiter in alle Richtungen. Derzeit ist weder ein Unfall oder ein Krankheitsfall noch ein Verbrechen auszuschließen. Um die letzten Tage im Leben des 43-Jährigen rekonstruieren zu können, sucht die Polizei Zeugen, die Angaben über den letzten Aufenthaltsort von Robert G. oder dessen Begleitpersonen machen können. Hinweise unter (05 11) 1 09 55 55.

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