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Linden werden für hungrige Bienen zum Verhängnis

Gleidingen Linden werden für hungrige Bienen zum Verhängnis

Gleich zuhauf lagen in den vergangenen Tagen und Wochen tote Bienen unter den alten Linden an der Oesselser Straße in Gleidingen. Mehrere besorgte Anwohner hatten deshalb bei der Stadt Alarm geschlagen.

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Unter den alten Linden an der Oesselser Straße haben Anwohner etliche tote Bienen und Hummeln entdeckt.

Quelle: Stephanie Zerm

Laatzen. War da Gift oder Ähnliches im Spiel? Die Verwaltung gibt Entwarnung: „Der weitverbreitete Glaube, der Nektar der Linden wäre giftig, ist schlichtweg falsch“, erklärt Stadtsprecherin Anika Golm. Das massenhafte Sterben von Bienen und Hummeln hänge damit zusammen, dass die verblühten Linden nicht mehr genug Nektar für alle Insekten haben. „Viele Tiere verlassen bereits ihr Nest ohne Reserven“, sagt Golm. „Wenn das Insekt dann wegen der großen Konkurrenz seinen Nektarbedarf nicht mehr stillen kann, fällt es vom Baum und verhungert.“

Das Bienensterben komme jedes Jahr vor - und zwar überall dort, wo es Linden und andere blühende Pflanzen gab. Auch in vielen Gärten sei die Blüte mittlerweile vorbei, so dass Bienen und Hummeln auch dort der Hungertod droht.

von Stephanie Zerm

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