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Auf Luthers Spur: AES-Schüler besuchen Wartburg

Laatzen Auf Luthers Spur: AES-Schüler besuchen Wartburg

Zu Beginn des Reformationsjahrs haben rund 100 Schüler der Albert-Einstein-Schule auf die Spuren Martin Luthers begeben. Die Geschichtskurse des 11. und 12. Jahrgangs besuchten die Wartburg und Eisenach - und bekamen Einblicke darin, wie sehr der Reformator die deutsche Sprache geprägt hat.

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Das Lutherjahr hat für die Laatzener Geschichtsschüler mit einem Besuch auf der Wartburg begonnen , die beim Abstecher am Montag im Nebel liegt.

Quelle: Paetzmann

Laatzen. Klirrend kalt, nebelig und leicht verschneit war es am Montag auf den Höhen des Thüringer Walds - ein frostiger Empfang für die Schüler, die mit zwei Bussen aus Laatzen angereist waren. Die lange Fahrt habe sich dennoch gelohnt, sagt Geschichtslehrer Wilhelm Paetzmann. Denn auf diese Weise wurde das zentrale Kursthema, das von Land in diesem Schuljahr für Geschichtskurse festgelegt wurde, anschaulich: "Krisen des Spätmittelalters und der Reformation".

Auf der Wartburg übersetzte Martin Luther unter dem Tarnnamen Junker Jörg 1521 die Bibel ins Deutsche. "Die Wartburg ist aber auch über Luther hinaus ein eindrucksvoller Zeuge der deutschen Geschichte", sagt Paetzmann - und erinnert an das Wartburgfest von 1817, als Studenten einen liberalen Verfassungs- und Einheitstaat forderten und sich erstmals der späteren Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold bedienten.

Auf dem Besichtigungsprogramm stand auch eine Stadtführung durch Eisenach und ein Besuch des dortigen Lutherhauses, in dem unter anderem die vielen Wortschöpfungen, die auf Luther zurückgehen, präsentiert werden. Zum deren reichhaltigem Fundus zählen unter anderem Begriffe "Sicherheit, "Nächstenliebe", "lichterloh", "im Dunkeln tappen" - und übrigens auch die Wendung "Krethi und Plethi".

Paetzmann kann sich weitere Ausflüge dieser Art für die Zukunft durchaus vorstellen. "Wir wollen nicht Reisebüro spielen, aber wenn es sich wie hier anbietet, sollte man die Gelegenheit ergreifen". Zumal selbst schlechtes Wetter das historische Bewusstsein schärfen kann. "Das hat einen realistischen Einblick gegeben, wie unbehaglich das Leben in einer Burg damals war."

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Quelle: Paetzmann
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