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Mehr Beratung für Familien

Laatzen/Hemmingen/Pattensen. Mehr Beratung für Familien

Die Region Hannover will ihr Angebot auf dem Gebiet der Familien- und Erziehungsberatung (FEB) deutlich ausweiten. Davon profitieren sowohl Laatzen als auch Hemmingen und Pattensen, die beiden kleineren Kommunen allerdings erst ab nächstem Jahr.

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Barbara Herrmanns (links) und Ursula Reukauf helfen Menschen in der evangelischen Familien-, Paar- und Lebensberatung am Kiefernweg.

Quelle: Archiv (Daniel Junker)

Laatzen. Zu den Aufgaben der FEB gehören die Beratung und therapeutische Unterstützung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern, aber auch die Trennungsberatung und präventive Angebote. Außerdem geben die FEB-Mitarbeiter Fachkräften aus Jugendhilfe, Schulen und Kindergärten Rat.

In Laatzen gibt es dafür zwei Einrichtungen: Regionspersonal berät bisher dreimal wöchentlich an der Sudewiesenstraße in Grasdorf - jedoch jeweils nur wenige Stunden, denn es steht nur eine Viertelstelle zur Verfügung. Diese soll ab September auf fast eine ganze Stelle aufgestockt werden, sodass die Öffnungszeiten entsprechend ausgeweitet werden können.

Außerdem suche die Region einen zentraleren Standort für die als Außenstelle der Zentrale in Ronnenberg geführten Einrichtung, berichtet Regionssprecherin Christina Kreutz. Noch gebe es jedoch keine konkreten Ergebnisse.

Die zweite Einrichtung ist die Paar-, Familien- und Lebensberatungsstelle des evangelischen Kirchenkreises Laatzen-Springe am Kiefernweg in Laatzen-Mitte. Diese wird von der Region bisher mit einer Viertelstelle gefördert. Diese Förderung werde auf eine volle Stelle angehoben, erklärt Kreutz. Der Kirchenkreis werde sein finanzielles Engagement deswegen jedoch nicht zurückfahren, sondern sein Angebot ebenfalls ausweiten, versichert Andreas Heinze, Leiter der Beratungsstelle.

In Hemmingen und Pattensen gibt es bisher für ratsuchende Familien noch keine Anlaufstelle. Wer dort etwa im Bürgerbüro nachfragt, bekommt eine Telefonnummer der Regionsverwaltung genannt, unter der ihm weitergeholfen wird. Viele wenden sich aber von sich aus an die Beratungsstellen in Laatzen.

Künftig soll das nicht mehr in jedem Fall nötig sein: In beiden Städten will die Region im nächsten Jahr wöchentliche Sprechstunden anbieten. Laut Kreutz werden dann jeweils drei Stunden lang Mitarbeiter der Region als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Von Thomas Böger

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