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Miersch und Flachsbarth auf guten Listenplätzen

Laatzen/Hemmingen/Pattensen Miersch und Flachsbarth auf guten Listenplätzen

Bei der Bundestagswahl im September haben Matthias Miersch (SPD) und Maria Flachsbarth (CDU) beste Chancen, auch künftig dem Parlament anzugehören: Beide bekamen bei den Landesversammlung obere Listenplätze. Die CDU-Landtagskandidaten in der südlichen Region müssen hingegen auf Direktmandate hoffen.

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Christoph Dreyer (links) und Maria Flachsbarth (Mitte) kandidieren für die CDU, Matthias Miersch für die SPD.

Quelle: r

Laatzen/Hemmingen/Pattensen. Der Laatzener Matthias Miersch wurde bei der Wahl am Sonnabend auf Platz 3 der SPD-Landesliste gewählt und kann fest damit rechnen, wieder in den Bundestag gewählt zu werden. Das gilt auch für die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth, die auf Listenplatz 4 ihrer Partei steht. Beide treten im Wahlkreis 47 (Hannover-Land II) an, der die südliche Region Hannover von Seelze bis Uetze umfasst. Bei der Bundestagswahl 2013 hatte Miersch den Wahlkreis direkt gewonnen.

Ganz anders ist die Situation bei der Landtagswahl. Im Wahlkreis 29 (Laatzen, Pattensen, Sehnde) tritt der Ingelner Christoph Dreyer an, kam bei der Vertreterversammlung am Sonnabend aber nur auf Platz 62. Für ihn kein Problem: "Ich habe mir da gar nichts ausgerechnet. Es war von Beginn an klar, dass ich direkt gewählt werden muss", sagt Dreyer, dem dies 2008 schon einmal gelungen war. Im Gegensatz zur Bundestagswahl spielen die CDU-Listenplatzierungen bei der Landtagswahl tatsächlich eine geringere Rolle: So flogen bei der Wahl vor fünf Jahren mit Aygül Özkan, Bernd Althusmann und Uwe Schünemann gleich drei CDU-Landesminister aus dem Parlament, obwohl sie auf den Listenplätzen 3 bis 5 kandidierten. Der Grund: Im Gegensatz zu den kleinen Parteien erhalten SPD und CDU viele Direktmandate.

Auf Listenplatz 71 steht unterdessen der Springer Torsten Luhm, der im Wahlkreis 35 (Hemmingen, Springe, Wennigsen, Ronnenberg) antritt.

Auf der CDU-Landeslisten sowohl für den Bundestag als auch für den Landtag findet sich noch ein weitere Laatzener: Der Stadtverbandsvorsitzende Paul Derabin tritt als Vertreter der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) ohne Wahlkreis an, wenn auch in aussichtsloser Position: Auf der Liste für den Landtag steht Derabin auf Rang 109, bei der für den Bundestag auf Platz 52.

Die Listenplatzierungen der SPD für die Landtagswahl stehen noch nicht fest. Über sie will die Partei zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, heißt es. Kandidatin im Wahlkreis 29 ist die Landtagsabgeordnete Silke Lesemann aus Sehnde, im Wahlkreis 35 tritt die Hemmingerin Kerstin Liebelt als Direktkandidatin an.

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