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Mieten in Laatzen steigen moderat

Laatzen Mieten in Laatzen steigen moderat

Trotz der Wohnungsknappheit sind die Mieten in Laatzen in den vergangenen zwei Jahren relativ stabil geblieben. Dies lässt sich aus dem Mietspiegel 2017 ablesen, den die Stadt jetzt veröffentlicht hat. Es gibt allerdings auch einen Ausreißer nach oben: Wohnungen der Baujahre 1978 bis 1994 sind deutlich teurer geworden.

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Wohnen ist in Laatzen kaum teurer geworden - allen Befürchtungen zum Trotz.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. Alle zwei Jahre lässt die Region Hannover die Durchschnittsmieten der Kommunen erheben, auf deren Basis die Städte und Gemeinden dann ihre jeweiligen Mietspiegel beschließen. Die Stadt Laatzen hat jetzt den Mietspiegelentwurf für 2017 veröffentlicht, der am nächsten Donnerstag vom Rat der Stadt beschlossen werden soll. Stichtag der Datenerhebung war der 1. April 2016.

Unterm Strich fielen die Mieterhöhungen im Wohnungsbestand in den vergangenen zwei Jahren moderat aus. Bei Immobilien der Baujahre 1995 bis Februar 2014 stagnieren die Kaltmieten sogar: Wohnungen zwischen 45 und 
65 Quadratmetern kosten neuerdings 6,51 Euro (Mietspiegel 2015: 6,52 Euro), die zwischen 65 und 85 Quadratmeter sinken sogar auf 6,78 Euro (2015: 6,97). Große Wohnungen ab 85 Quadratmetern kosten durchschnittlich 6,66 Euro (6,65). Bei den älteren Baujahren liegen die Preissteigerungen zwischen 0,3 und 3,9 Prozent – mit einer Ausnahme: Wer eine 85-Quadratmeter-Wohnung (oder größer) der Baujahre 1978 bis 1994 anmietete, erlebte einen durchschnittlichen Preissprung von 5,66 auf 6,17 Euro pro Quadratmeter, das sind neun Prozent mehr. Über die tatsächlichen Mieten in Laatzen sagt die Statistik nur bedingt etwas aus: Denn nicht eingerechnet wurden das jeweils teuerste und das billigste Zehntel der erfassten Mieten. Ausgeklammert wurden außerdem Vermietungen in Ein- und Zweifamilienhäuser, Wohnungen in Heimen sowie Sozialwohnungen.

Die Erhebung hat nicht nur statistische Bedeutung, wie die Stadt im Mietspiegel anmerkt: „Auf seiner Grundlage können sich die Mietvertragsparteien bei bestehenden Mietverhältnissen in einem fairen Interessenausgleich über eine angemessene Miethöhe einigen, ohne selbst Vergleichsobjekte ermitteln oder erhebliche Kosten für Gutachten aufwenden zu müssen.“ So müssten Mieter einer Mieterhöhung in der Regel zustimmen, wenn der neue Preis der ortsüblichen Vergleichsmiete entspricht – Grundlage dafür ist in der Regel der Mietspiegel. Bei Neuvermietungen sind hingegen höhere Quadratmeterpreise möglich, wenn sie nicht als Wucher einzuordnen sind. Die entsprechenden Gesetze knüpfen ebenfalls an die ortsüblichen Vergleichsmiete an.

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