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Mit Pfeil und Bogen im neuen Revier

Rethen Mit Pfeil und Bogen im neuen Revier

Rund 100 Bogenschützen sind am Sonntag auf das Gelände an der Hermann-Fulle-Straße gekommen, um die neue Anlage auszuprobieren. „Was hier rausgekommen ist, ist einfach top. Besser geht’s nicht“, lobte Sportschütze Ralf Brandes aus Peine.

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Ralf Brandes gefällt der Parcours. Der Bogenschütze will in Zukunft für Wettkämpfe in Rethen trainieren. 

Quelle: Lisa Malecha

Rethen . Ein Mann pirscht durch das hohe Gras. Er spannt seinen Bogen, lässt los - und der Pfeil zischt direkt auf das Reh zu. Mit einem leisen „Plopp“ bleibt der Pfeil in dem Schaumstofftier stecken. Neben dem ADAC-Fahrsicherheitszentrum hat Geschäftsführer Frank Schrader am Sonntag seinen neuen Bogenparcours eröffnet. Mehr als 100 Besucher waren gekommen, um sich das 19 000 Quadratmeter große Gelände mit dem Namen „Bowhunter World“ anzuschauen.

Unter ihnen war auch Schauspieler Matthias Schloo, der seine Zielsicherheit als Erster ausprobieren durfte. „Der Bogensport ist einfach toll: Man trifft Menschen, die die Natur schätzen, und man nutzt sein Unterbewusstsein wie sonst nirgends“, sagte Schloo, der den Kommissar Mattes Seeler in der ZDF-Serie „Notruf Hafenkante“ spielt. Er war über eine Internetplattform auf den Parcours aufmerksam geworden und hatte sofort zugesagt, als Schrader ihn zur Eröffnung eingeladen hat. „Das ist eine tolle Sache. Mit solchen Anlagen können wir zeigen, dass wir keine Großwildjäger oder Rambos sind“, sagt Schloo.

Rund 100 Bogenschützen waren Sonntag auf das Gelände an der Hermann-Fulle-Straße gekommen, um die neue Anlage auszuprobieren. „Was hier rausgekommen ist, ist einfach top. Besser geht’s nicht“, lobte Sportschütze Ralf Brandes aus Peine. Doch auch Anfängern wie Truong Le aus Hannover gefällt’s. „Ich bin das erste Mal auf so einem Parcours - die Atmosphäre und die Art zu schießen sind toll.“

An 17 Stationen können Besucher auf Schaumstofftiere schießen. Dabei ist es egal, ob sie vorher schon mal einen Bogen in der Hand hatten oder nicht. „Wir haben bisher jeden dazu gebracht, dass er trifft“, versichert Geschäftsführer Frank Schrader, der wegen der beruhigenden Wirkung des Sports zukünftig auch therapeutisches Bogenschießen anbieten will. „Man kommt runter, konzentriert sich, schärft die Sinne und vergisst den Alltagsstress.“ Wer zu jung zum Schießen ist, soll zu gesonderten Öffnungszeiten die heimische Flora und Fauna auf dem Gelände erkunden können.

Der Parcours ist im Sommer jeweils dienstags bis freitags von 11 bis 21 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Ab Oktober kann täglich von 11 bis 16 Uhr geschossen werden.

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