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Aus Möbel Hausmann wird nun wieder Porta

Rethen Aus Möbel Hausmann wird nun wieder Porta

6 Jahre ist es her, dass Porta aus dem Rethener Gewerbegebiet verschwand und Möbel Hausmann Einzug erhielt. Nun macht das Unternehmen den Wechsel rückgängig: Am Donnerstag feiert Porta offiziell Eröffnung. Alle 60 Mitarbeiter werden übernommen, 25 neue eingestellt. Geöffnet ist künftig bis 20 Uhr.

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Die neue Beschilderung hängt schon: Sechs Jahre nach der Umwandlung in Möbel Hausmann feiert das Einrichtungshaus Porta am Donnerstag offiziell Wiedereröffnung in Rethen.

Quelle: Astrid Köhler

Rethen. „Die heutige Wettbewerbssituation ist mit der damaligen Situation nicht zu vergleichen“, teilt Unternehmenssprecherin Nadine Sasse auf Nachfrage mit. Nähere Gründe für die Umfirmierung nannte sie nicht. Nur soviel: „Wir nehmen den Wettbewerb an und zwar mit dem dafür passenden Format.“ Die Umstellung erhöhe Portas Schlagkraft.

Seit etwa einer Woche werden nun die Schilder ausgetauscht und läuft der Umbau. Morgen soll der innerfamiliär Wechsel – Hausmann gehört ebenso wie der benachbarte SB-Möbel Boss zu der Unternehmensgruppe mit Sitz in Porta Westfalica – vollzogen sein und offizielle Eröffnung gefeiert werden.

Künftig ist Porta nun wieder mit eigenem Namen und auf 25 000 Quadratmetern in Rethen vertreten. Neben dem üblichen Sortiment wie Schlaf-, Wohn- und Esszimmerausstattung, Möbeln für Bäder, Kinder- und Jugendzimmer sowie Wohnaccessoires gibt es dort künftig eine neue und 700 Quadratmeter große Teppichabteilung sowie ein sogenanntes Küchenkompetenz-Center mit 120 Ausstellungsküchen.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte werden alle 60 Hausmann-Mitarbeiter übernommen. Unter ihnen ist auch der bereits aus früheren Porta-Tagen bekannte Geschäftsleiter Markus Winterberg. Darüber hinaus sollten 25 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch werden die Öffnungszeiten verlängert: um neun auf dann 60 Stunden. Porta hat künftig montags bis sonnabends von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Möbelmarkt ist hart umkämpft

Der Möbelmarkt in der Region gilt als hart umkämpft. Neben Porta sind dort die Einrichtungshäuser Hesse, Staude, Höffner, IKEA und zahlreiche weitere Unternehmen und Marken vertreten, die in ihre Standorte investieren. Erst 2015 eröffnete Höffner Möbel in Altwarmbüchen auf 38 000 Quadratmetern. 2012 hatte Staude seine Verkaufsfläche auf rund 40 000 Quadratmeter verdoppelt. Im Jahr davor feierte Porta die Wiedereröffnung seines 2008 aufgegebenen Standortes in Altwarmbüchen mit nun 36 000 Quadratmetern. Zum Vergleich: Ikea am Expo-Park verfügt über rund 20 000 Quadratmeter.

In Rethen hat Porta durchaus noch Ausbaumöglichkeiten. Seit einer Zwangsersteigerung im Jahr 2009 gehört der benachbarten Hallenkomplex zu der Möbelhausgruppe. Die Räume mit einer Gesamtfläche von 9500 Quadratmetern sind unter anderem an einen Kartbahnbetreiber, einen Haushaltstechnik Großhandel und als Disco vermietet. Zu den Plänen für den Hallenkomplex und weiteren Investitionen in Rethen will Porta „derzeit keine Aussage“ treffen.

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Von Astrid Köhler

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