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NDR 1 nominiert Igelhaus für Hörerpreis

Grasdorf NDR 1 nominiert Igelhaus für Hörerpreis

Der Radiosender NDR 1 hat das Igelhaus in Laatzen als Kandidaten für den Hörerpreis ausgewählt, er jährlich für ehrenamtliches Engagement vergeben wird. Von Dienstag bis Donnerstag, 22. bis 24. November, stellt der Sender täglich zwei Projekte vor. Per Telefon können die Hörer den Sieger bestimmen.

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Zurzeit kümmern sich Heike Philipps und ihre Helfer vom Igelzentrum von 5 Uhr morgens bis spät abends um die Igel.

Quelle: Stephanie Zerm

Grasdorf. Das Haus der Igelschutzinitative in Grasdorf stellt NDR 1 zusammen mit einem weiteren Projekt am Dienstag, 22. November, vor. Vorgesehen ist eine kurze Ausstrahlung in der Morgensendung "Hellwach", eine ausführliche Darstellung von 10.30 bis 11 Uhr sowie eine Wiederholung am Nachmittag von 16.30 bis 17 Uhr.

Bis kurz vor 17 Uhr können die Hörer dann den Tagessieger bestimmen. Gewinne ist das Projekt, für das die meisten Hörer anrufen. Dabei ist nur ein Anruf pro Teilnehmer möglich. Gegen 17 Uhr sollen bei NDR 1 im Radio und Online der Tagessieger bekannt gegeben werden.

Am Freitag, 25. November, dann stellt der Sender zwischen 10 und 11 Uhr die drei Tagessieger vor, über die die Hörer dann ein letztes Mal abstimmen können.

Der Gewinner des Hörerpreises wird am Sonnabend, 26. November, in der großen Preisverleihung in Hannover ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld von 3000 Euro.

Das Geld könnte das Igelhaus gut gebrauchen. Jedes Jahr pflegen die Helfer rund 1000 in Not geratene Tiere gesund und entlassen sie wieder in die Natur. Die Arbeit finanziert der Verein Igel-Schutz-Initiative (IGSI) ausschließlich über Spenden.

Viele Tiere finden nicht genug Nahrung und werden halb verhungert in die Igelstation gebracht. Manche Jungtiere wiegen gerade einmal 60 Gramm. Dabei sollte das Mindestgewicht für sie 500 Gramm betragen, für Alttiere mindestens 1000 Gramm. Mit weniger Gewicht würden die Tiere ihren fünf bis sechsmonatigen Winterschlaf nicht überstehen.

Zurzeit peppeln im Igelzentrum 23 Ehrenamtliche sowie acht bezahlte Kräfte die possierlichen Stachelkugeln auf. Von 5 Uhr morgens an bis spät abends heißt es Saubermachen, Wiegen, Protokoll über die Entwicklung der einzelnen Tiere führen und Medikamente verabreichen. Zusätzlich sorgen drei Asylbewerber dafür, dass die Tiere, die im Igelzentrum ab 6. Dezember ihren Winterschlaf verbringen, auch ein geeignetes Quartier haben, denn ab Dezember oder nach dem Wintereinbruch können die Tiere nicht mehr ausgewildert werden, da sie kaum eine Chance hätten, sich noch ein trockenes und geeignetes Quartier zu bauen.

Von Stephanie Zerm

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