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Flebbehof: Stadt und auch BI vertrauen nun Meravis

Alt-Laatzen Flebbehof: Stadt und auch BI vertrauen nun Meravis

Die künftige Nutzung des Flebbehofes ist zwar wieder offen, doch ebenso wie die Stadt ist nun auch die Bürgerinitaitve (BI) Alter Markt zuversichtlich, dass der Investor Meravis das denkmalgeschützte Gebäude vertragsgemäß umbauen und nutzen lassen will. Das ist das Ergebnis der jüngsten Gespräche.

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Das Quartier rund um den Flebbehof in Alt-Laatzen wird für die Bebauung Mit Reihen- und Mehrfamilienhäusern vorbereitet. Wie das denkmalgeschützte Gebäude künftig genutzt wird, ist nach den gescheiterten Verhandlungen von Meravis mit einem Schulbuchverlag noch offen.

Quelle: Astrid Köhler

Alt-Laatzen. Rund 15 Vertreter der Laatzener Politik und Verwaltung sowie der Bürgerinitative (BI) Alter Markt hatten jüngst an dem Treffen mit Meravis-Vertretern teilgenommen, um aus erster Hand über die abgebrochenen Verkaufsverhandlungen mit dem hannoverschen Schulbuchverlag Brinkmann Meyhöfer informiert zu werden und mehr über das weitere Vorgehen zu hören.

"Wir als BI sind sehr zuversichtlich und haben mit Zufriedenheit festellen können, dass sowohl Meravis als auch die Stadt ihr klares Bekenntnis zum Erhalt des Flebbehofes und dessen Sanierung erneuert haben", erklärte Rainer Hasse von der BI. Kurz nach Bekanntwerden der gescheiterten Verkaufsverhandlungen hatte die BI noch Bedenken geäußert, ob das denkmalgeschützte Gebäude - so wie vertraglich vereinbart - tatsächlich erhalten wird.

Den Meravis-Vertretern sei eine "gewisse Enttäuschung" über den Abbruch der Verhandlungen anzumerken gewesen, wie auch der Wille, nun selbst Geld in die Hand zu nehmen, sagte Hasse. Die BI nutzte das Treffen mit Stadt und Meravis, um erneut auf die seinerzeit von Bürgern in Befragungen gewünschten Nutzungen wie als Café, Kino, Sozialstation oder Kulturzentrum hinzuweisen.

Anders als ursprünglich geplant entwickelt die Immobiliengruppe nun selbst ein Konzept für eine öffentlichkeitsorientierte Nutzung, die "voraussichtlich im sozialen oder kulturellen Bereich" liegt, wie Meravis mitteilt. Erste Gespräche mit potenziellen Nutzern wurden bereits geführt. Näheres ist noch nicht bekannt.

Stadt nutzt weiterhin Einflussmöglichkeiten

Der vereinbarte Zeitplan ist ebenso wie die Position der Stadt unverändert. "Wir haben nach wie vor die volle Einflussmöglichkeiten", betonte Stadtbaurat Axel Grüning. Den Vorgaben nach ist das denkmalgeschützte Gebäude für die gesamte Wohnanlage verträglich umzubauen und muss es auch öffentlichen Nutzungscharakter bieten. Die Stadt sei sicher, dass Meravis jemanden finden werde, der den Anforderungen gerecht werde, so wie seinerzeit der Schulbuchverlag.

Sobald bekannt sei, wer den Flebbehof künftig nutzen wolle, werde das geänderte Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt und anschließend die nötigen Vertragsveränderung herbeigeführt, sagte Grüning.

Zeitplan gilt unverändert

Der Zeitplan für das Quartier - laut Meravis soll der Hochbau bis Ende 2020 abgeschlossen sein - gilt unverändert. Wenn das neue Quartier am Alten Markt fertig sei, wolle niemand eine Baustelle beim Flebbehof sehen, sagte Grüning. Das sei auch im Interesse von Meravis. Gleichwohl zähle nicht nur die Fertigstellung in absehbarer Zeit sondern auch das Ergebnis. "Uns geht Qualität vor Geschwindigkeit", so der Stadtbaurat.  Sollte der Umbau nun einige wenige Monate länger dauern, könne dies bei Bedarf nachverhandelt werden.

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Von Astrid Köhler

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