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Polizei sucht nach sechs Autoaufbrüchen Zeugen

Rethen/Alt-Laatzen Polizei sucht nach sechs Autoaufbrüchen Zeugen

Fünf Autos sind innerhalb weniger Tage in Rethen und ein weiteres in Alt-Laatzen aufgebrochen worden. Die Polizei geht von zwei Tätern aus, die unter anderem zwei Navigationssysteme und einen Laptop gestohlen haben. Ein Täter wurde zwar ertappt, konnte aber fliehen. Schaden: mehrere Tausend Euro.

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Im Rethener Wohngebiet Zum Holzfeld (Foto) sowie in Alt-Laatzen wurden erneut Autos aufgebrochen. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. Betroffen von den diversen Autoaufbrüchen seit der Nacht zu Freitag waren vor allem Wagen im Rethener Wohngebiet Holzfeld: Aus einem VW Golf, der an der Straße Zum Holzfeld stand, wurde in der Nacht zu Samstag ein Navigationssystem, Laptop, Kopfhörer und eine Funkmaus entwendet. In derselben Nacht schlugen die Unbekannten noch an einem am Elisabeth-Selbert-Straße stehenden 525 BMW die hintere rechte Scheibe ein, doch gelangten sie nicht in den Wagen. Auch bei einem BMW 530d, der am Ilseder Ring stand und in dem ebenfalls ein Navigationsgerät fest installierte war, blieb es bei der eingeschlagenen Fensterscheibe.

Ein Autoaufbrecher wurde sogar auf frischer Tat ertappt: Ein Zeuge beobachtete, wie er sich am Samstag gegen 4.05 Uhr an der Straße Zum Holzfeld im Fahrzeuginneren eines Phaeton zu schaffen machte. Als der Täter den Zeugen bemerkte, verließ er fluchtartig das Fahrzeug und ließ dort einen Akkuschrauber zurück. In der Nähe des Tatorts wurden außerdem noch ein paar Handschuhe gefunden. Obwohl der Zeuge sofort die Polizei rief und diese einen Hubschrauber anforderte, konnte der dunkel gekleidete Autoaufbrecher entkommen.

Wie sich für die Polizei erst später herausstellte, hatte ein zweiter Zeuge noch einen weiteren, hell bekleideten Täter bemerkt, der schnell von einem Tatort weglief. Allerdings hatte der Zeuge erst vier Stunden später die Polizei verständigt. Hätte sich der Mann sofort gemeldet, hätten die Polizei und die Besatzung des Hubschraubers dem Hinweis gleich nachgehen und den Täter im Idealfall sogar fassen können, sagte der Leiter des Laatzener Kriminal- und Ermittlungsdienstes Stefan Schwarzbard. Er ermutigte die Bürger auch in derartigen Situationen sofort den Notruf 110 zu wählen.

Zudem riet er Autobesitzern nochmal eindrücklich, keine Wertsachen im Wagen zurückzulassen und vorhandene Garagen zu nutzen. Noch immer stellen Autofahrer ihre Wagen vor der Tür ab, selbst wenn es einen sichereren Stellplatz gibt.

Bereits in der Nacht zu Freitag wurde im Rethener Wohngebiet im Müllinger Weg ein Mercedes 280 aufgebrochen und ein Navigationssystem sowie eine Sonnenbrille gestohlen.

Am Freitagnachmittag, zwischen 15.45 und 17.15 Uhr stahlen Täter zudem aus einem in Alt-Laatzen an der Straße Zum Funkenwinkel abgestellte Opel Corsa eine Tasche mit Geldbörse sowie diversen persönlichen Dokumenten und Kleidungsstücken.

In Laatzen gab es in diesem Jahr schon mehrere Wellen, in denen sich Autoaufbrüche häuften. Die Polizei geht von einer bandenmäßigen Organisation aus und kann nicht ausschließen, dass die Täter nach Laatzen zurückkehren. "Die Häufung ist auffällig", so Schwarzbard. Fälle von Autoaufbrüchen zögen sich über ganz Hannover – und eben auch bis nach Laatzen.

Eine genaue Schadenssumme aus der jüngsten Aufbruchsserie steht noch nicht fest. Die Polizei geht aber von mehreren Tausend Euro aus.

Für Zeugenhinweise ist die Polizei in Laatzen errreichbar unter Telefon (0511) 109 43 15.

Von Astrid Köhler

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