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Neuer Pastor hat sich bei Immanuel eingerichtet

Alt-Laatzen Neuer Pastor hat sich bei Immanuel eingerichtet

Seit Juni ist Matthias Freytag Pastor der Alt-Laatzener Immanuelgemeinde. Ins Pfarrhaus einziehen konnte der 30-Jährige wegen der fälligen Renovierung allerdings erst vor wenigen Wochen. Nun will er sich den Gruppen der Gemeinde vorstellen.

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Auch das Willkommensgeschenk der übrigen Mitarbeiter in der Kirchenregion Laatzen hängt inzwischen: Der neue Pastor der Immanuelgemeinde Matthias Freytag im renovierten Pfarrbüro.

Quelle: Dorndorf

Alt-Laatzen. In seinem neuen Domizil an der Eichstraße hat sich Freytag, der zuvor in Hannovers Nordstadt gewohnt hatte, inzwischen weitgehend eingerichtet. Im sonst nüchtern ausgestatteten Pfarrbüro springen zwischen Bücherreihen einige Moses-Actionfiguren ins Auge - und die farbenfrohe Collage, die neben dem Schreibtisch an der Wand hängt. "Das ist mein Predigt-Spine", sagt Freytag: Bei einem Seminar habe er vor Jahren darstellen sollen, was Predigen für ihn bedeutet - was also gleichsam dessen Rückgrat ("Spine") sei. Auf seinem Bild stehen Worte wie "Kennenlernen", "Verantwortung", "selbst erleben", in der Mitte ein Auszug aus Freytags Konfirmationsspruch "Ich will Dich segnen" - und zwei QR-Codes, die sich per Handy als Bibelverse dechiffrieren lassen.

Dass sich Freytag für die pixeligen Quadrate als Bildelement entschieden hat, ist vielleicht typisch für ihn. Denn neben der Theologie und Seelsorge hat der gebürtige Celler ein großes Interesse an Öffentlichkeitsarbeit. Für ihn sei das eine andere Möglichkeit, das Evangelium zu verkündigen, sagt Freytag.

So trat er nach dem Studium in Göttingen und Leipzig und dem Vikariat in der Kirchengemeinde Kalefeld-Weißwasser bei Northeim 2014 ein Medienvikariat bei der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Hannover an. Nach dem Abschluss 2015 folgte ein weiteres Jahr bei der Pressestelle der VELKD - bis zum jetzigen Wechsel als Pastor nach Alt-Laatzen. Hinzu kommt eine Ausbildung als Eventmanager, die er parallel zum theologischen Werdegang absolvierte.

Auf die ersten Wochen im neuen Amt blickt Laatzens neuer Pastor, der zunächst eine Probezeit bis Ende 2018 absolviert, dankbar zurück. "Ich schätze den Kirchenvorstand und die Mitarbeiter hier sehr", sagt Freytag, es gebe einen großen Pool an ehrenamtlichen Mitarbeitern. Nachdem er sich nun auch im Pfarrhaus eingerichtet habe, wolle er sich in der nächsten Zeit intensiv den einzelnen Gruppen der Gemeinde vorstellen.

Inhaltliche Schwerpunkte will Freytag noch nicht benennen. "Ich komme nicht mit fertigen Themen. Ich möchte erst einmal schauen, was es gibt und wie ich dort mitmachen möchte", sagt er. Strukturell schwebe ihm vor, die Kooperation zwischen den einzelnen Gruppen zu stärken - etwa mit der Erstellung eines Jahresplans und regelmäßigen Treffen.

Thematisch zu bieten hätte Freytag auf jeden Fall einiges: Zu den Schwerpunkten des Studiums zählten nicht nur biblisch-theologische Themen, sondern auch Predigtlehre, Religionspädagogik und Kirchengeschichte. In seiner Examensarbeit befasste sich Freytag mit dem Theologen Martin Niemöller und der Gründung der EKD ab 1945.

In seiner Freizeit fährt Freytag gerne Fahrrad, tanzt regelmäßig und hört Musik - am liebsten Soundtracks, die für ihn eine "Kraftquelle" seien. Er ist Mitglied im Marketingclub Hannover ("Netzwerken macht mir richtig Spaß"), hat aber auch ein ausgefallenes Hobby: Der 30-Jährige hat vor einiger Zeit eine Fallschirmspringerausbildung begonnen.

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