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Neues Silberweiden-Paar wächst auf der Meskenwiese

Rethen Neues Silberweiden-Paar wächst auf der Meskenwiese

Auf der Rethener Meskenwiese soll auch in Zukunft ein Silberweiden-Paar wachsen und Anziehungspunkt für Spaziergänge sein. In Sichtweite zu den beiden abgängigen Altbäumen haben Vertreter des Ortsrates, der Stadtverwaltung und des Betriebshofes am Mittwoch zwei junge Silberweiden gepflanzt.

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Pflanzaktion auf der Meskenwiese: Die Rethener Ortsbürgermeisterin Helga Büschking und der städtische Betriebshofmitarbeiter Michael Schäfer schippen Erde auf die Wurzelballen des neuen Baumpaares. Die Jungbäume stehen etwa 20 Meter von den auch "Philemon" und "Baucis" genannten alten Silberweiden entfernt.

Quelle: Astrid Köhler

Rethen. Finanziert wurden die beiden „Baumkinder“ ausschließlich aus Spenden. Rund 800 Euro kamen zusammen, seitdem bekannt ist, dass die an einem Spazierweg wachsenden Altbäume abgängig sind und in absehbarer Zeit aus Verkehrssicherungsgründen gefällt werden müssen. Die westlich gelegene Silberweide ist bereits seit Jahren geschwächt und von einem Pilz befallen.

Stadtbaurat Axel Grüning erinnerte gestern bei der Einpflanzaktion an den lobenswerten Einsatz von Bürgern, die sich für den Erhalt des alten Baumpaares und Ersatzpflanzungen eingesetzt hatten. Auch die Ortsratsvertreterinnen Elke Heinrich (CDU) und Ortsbürgermeisterin Helga Büschking (SPD) drückten ihren Dank aus.

Noch ist der Größenunterschied zwischen den beiden Baumpaaren immens: Während der Stamm der jungen Silberweiden in einem Meter Höhe etwa 16 Zentimeter beträgt und mit nur einer Hand umfasst werden kann, sind am Stamm der Altbäume vier Menschen vonnöten, die sich mit ausgestreckten Armen an den Händen halten. Wie schnell ein Baum wachse, habe mit vielen Faktoren zu tun, betont die Naturschutzbeauftragte der Region für Laatzen, Margret Saxowsky: Temperaturen, Wetter, Bodenverhältnisse und mehr.

Das genaue Alter der bei Bürgern auch als „Philemon und Baucis“ bekannten Altbäume kennt keiner. Schätzungen von älteren Rethenern nach sollen sie aber mindestens 100 Jahre alt sein. Genaues wird erst bekannt sein, wenn die Bäume gefällt und ihre Jahresringe gezählt sind. Viele hoffen, dass dieser Zeitpunkt möglichst lang herauszuzögern ist. Sollte es soweit kommen, hofft Saxowsky, dass zumindest Teile des Stammes erhalten bleiben. Das Altholz sei wichtiger Lebensraum für Vögel, Käfer und andere Lebewesen sowie Pflanzen.

Sitzbank soll noch kommen

Bei dem jungen Baumpaar soll dem Wunsch von Bürgern und Ortsrat entsprechend noch eine Bank aufgestellt werden. Aufgrund der längeren Lebensdauer und besseren Nutzung solle es allerdings keine aus Holz wie bei den Altbäumen sein, sondern eine Metallbank. Das dafür nötige Geld – rund 400 Euro – soll ebenso wie das für die Bäume und weitere Bänke auf der Meskenwiese über Spenden eingeworben werden.

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Fotostrecke Laatzen: Neues Silberweiden-Paar wächst auf der Meskenwiese

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Von Astrid Köhler

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