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Müllchaos verärgert viele Laatzener

Laatzen Müllchaos verärgert viele Laatzener

In Laatzen türmen sich Berge aus schwarzen und gelben Säcken am Straßenrand. Zwei Neuerungen zu Beginn des Jahres sind der Grund für das Müllchaos: Zum einen übernimmt das Unternehmen Remondis seit 2016 die Abholung der Leichtverpackungen, zum anderen stellt Aha den Turnus zur Abholung des Restabfalls von wöchentlich auf 14-tägig um.

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Schmuddeliger Anblick: Müllsäcke stapeln sich auch am Schlehenweg in Laatzen

Quelle: Carolin Müller

Laatzen. Remondis hat offensichtlich mit erheblichen Startschwierigkeiten zu kämpfen, denn auch Tage nach dem Abholtermin am Montag liegt der Müll an Ort und Stelle. Sagte Remondis-Sprecher Michael Schneider am Mittwochnachmittag noch „Zu Laatzen liegen uns noch keine Informationen zu etwaigen Problemen vor“, zeigt sich tatsächlich ein anderes Bild. Bürger beschweren sich über Müllberge unter anderem rund um den Kastanienweg, den Sportweg und die Wiesenstraße. 

Als Grund für die versäumte Abholung führt Remondis vor allem das schlechte Wetter der letzten Tage an. „Aus rechtlichen Gründen dürfen wir nur sicher befahrbare Straßen nutzen“, sagt Schneider. Am Erdbeerfeld würden die gelben Säcke noch liegen, weil man die Straße nicht gefunden habe, bekam eine Anwohnerin als Auskunft.

Außerdem gibt Remondis an, bei der Abholung der Leichtverpackungen an Grenzen zu stoßen, da viele Bürger diese in der O-Tonne von Aha entsorgen würden. Diese darf Remondis aus rechtlichen Gründen nicht leeren. Das Unternehmen appelliert deshalb an die Laatzener Bürger, die Säcke zum Abfuhrtermin montags gesondert bereitzustellen.

Auf die Frage, wann die verbliebenen gelben Säcke abgeholt werden, gibt Remondis unterschiedliche Antworten: Während auf Anfrage der Redaktion versichert wurde, dass bis spätestens Sonnabend mit Zusatztouren alle Säcke abgeholt worden sein sollen, wurden Bürger auf den nächsten regulären Termin vertröstet.

Bei der Stadt Laatzen seien ebenfalls schon einige Beschwerden eingegangen, so Stadtsprecher Matthias Brinkmann. „Wir leiten das an Remondis weiter und behalten das Problem im Auge“, verspricht er.

Von Carolin Müller

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