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Nicht alle beachten die neue Vorfahrtsregel

Laatzen-Mitte Nicht alle beachten die neue Vorfahrtsregel

Seit vier Monaten gilt in der verlängerten Tempo-30-Zone der Langen Weihe eine neue Vorfahrtsregel – doch längst nicht allen ist das bewusst. Wie Anlieger berichten, kommt es an der Kreuzung zum Schubertweg immer wieder zu brenzligen Situationen und Hupkonzerten.

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Neue Rechts-vor-Links-Regelung am Schubertweg: Nachdem die Tempo-30-Zone auf der Langen Weihe bis zur Ampelkreuzung Erich-Panitz-Straße verlängert wurde, kommt es Anliegern zufolge immer wieder zu brenzligen Situationen.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. "Die Lange Weihe ist so breit, dass viele denken, sie sind auf der Vorfahrtstraße", sagt Gerald Senft, der dort bei der Deutschen Rentenversicherung arbeitet und die Situation fast täglich vor Augen hat. Immer wieder hörten er oder seine Kollegen Reifen quietschen oder Hupkonzerte. Auch hätten sich schon Fahrer gegenseitig einen Vogel gezeigt, wenn ihre Autos an der Kreuzung Lange Weihe/Schubertweg ineinander zu fahren drohen. Das dreieckige rotumrandete Verkehrszeichen mit dem Kreuz in der Mitte sehen offenbar nicht alle.

Sogar Anwohner reagierten nach Monaten noch immer überrascht, wenn sie auf die neue Regelung hingewiesen würden: Aufgrund der Ausweitung der Tempo-30-Zone um etwa 100 Meter bis an die Kreuzung zur Erich-Panitz-Straße gilt nun auch am Schubertweg rechts vor links. "Ich bin vorsichtig, weil ich weiß, die Leute wissen das nicht alle", sagt Senft.

Die Änderung der Verkehrsregel geht auf einen Vorschlag des Laatzener ADFC zurück. Mit Verweis auch auf den Fußgänger- und Radfahrverkehr zum dortige Einkaufszentrum, zur Deutschen Rentenversicherung und den behindertengerechten Wohnungen sei es ein falsches Signal, die Tempobeschränkung auf dem 100 Meter langen Teilstück bis zur Ampelkreuzung aufzuheben.

Der Stadtentwicklungsauschuss folgte dem und stimmte in seiner April-Sitzung für die Änderung, die kurz nach der straßenverkehrsbehördlichen Anordnung am 19. Juli umgesetzt wurde.

Bei der Stadt seien seitdem zwei telefonische Hinweise von Bürgern eingegangen, die von Problemen berichteten. "Zwingende Gründe, die ein Einschreiten erfordern, liegen nicht vor", teilte Stadtsprecher Matthias Brinkmann mit. "Eine gewisse Anlaufzeit bei der Wahrnehmung der neuen Regelung ist dabei stets mit eingerechnet."

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Von Astrid Köhler

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