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Noch-Ehemann kommt erneut in Langzeitgewahrsam

Laatzen Noch-Ehemann kommt erneut in Langzeitgewahrsam

Er hört einfach nicht auf: Ein 55-Jähriger, der schon vielfach gegen das Gewaltschutzgesetz verstoßen hat, permanent Kontakt zu seiner Noch-Ehefrau in Laatzen aufnimmt und nun auch deren neuen Partner bedroht, sitzt zum zweiten Mal seit Mai in Langzeitgewahrsam. Die Polizei nahm ihn am Freitag fest.

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Symbolbild: Die Justizvollzugsanstalt Hannover hat 2013 ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Quelle: Julian Stratenschulte (dpa)

Laatzen. Für zehn Tage sitzt der 55-jährige nun wieder in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hannover ein. So hatte es eine Richterin des Amtsgerichts Hannover verfügt, nachdem die Polizei die jüngsten Straftaten vorgetragen hatte. Der Mann will offenbar die im Herbst 2015 vollzogene Trennung von seiner Ehefrau nicht akzeptieren. Wie der Leiter des Laatzener Kriminal- und Ermittlungsdienstes Stefan Schwarzbard mitteilte, werden dem 55-jährigen "diverse Verstöße gegen das Gewaltschutzgesetz, Sachbeschädigungen und Körperverletzungsdelikte zum Nachteil des neuen Lebensgefährten des Opfers" zur Last gelegt.  Bereits im Mai wurde der Mann zeitweise in Langzeitgewahrsam genommen.

Damit nicht genug, dass der Mann am vergangenen Mittwoch, 27. Juli, sich der Anordnungen und dem Verbot widersetzte, seine frühere Partnerin aufzusuchen, zerstach er auch noch einen Reifen an deren Wagen – und auch das zum wiederholten Male. Die Frau informierte die Polizei und diese nahm den inzwischen in Hannover wohnenden Noch-Ehemann fest.

Damit hat der 55-Jährige bald 21 Nächte hinter Gittern zugebracht. Im Mai wurde er bereits zur Verhinderung weiterer Straftaten für eine Nacht in die Gewahrsamszelle des hiesigen Kommissariats gebracht. Ob der aktuelle Aufenthalt in der JVA eine Verhaltensänderung mit sich bringt, bleibt abzuwarten.

Von Astrid Köhler

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