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Feuerwehr fehlt Platz für Nachwuchs und Umkleiden

Laatzen Feuerwehr fehlt Platz für Nachwuchs und Umkleiden

Die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse erfreut sich starker Nachwuchsabteilungen. Das bringt aber auch Platzprobleme im Gerätehaus mit sich, wo laut Ortsbrandmeister Frank Bezdiak außerdem auch noch Umkleideräume fehlen.

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Im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse fehlen Räume für den Nachwuchs und Umkleiden.

Quelle: Thomas Böger

Ingeln-Oesselse. 44 aktive Einsatzkräfte gehören der Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse zurzeit an. Fast genauso viele Mitglieder, nämlich 42, zählen die Nachwuchsabteilungen Jugend- und Kinderfeuerwehr, darunter 28 Mädchen. "Das ist der guten Arbeit von Marc Gronenberg und Petra Klebeck zu verdanken", lobt Bezdiak den Jugendwart und die Kinderwartin. Insbesondere die Gründung der Kinderfeuerwehr vor zehn Jahren habe der Wehr etliche Nachwuchskräfte beschert. Doch der Erfolg bringt auch Probleme mit sich: Besonders in Herbst und Winter müsse der Nachwuchs seinen Dienst oft in der dafür eigentlich nicht vorgesehenen Fahrzeughalle verrichten, berichtet der Ortsbrandmeister.

"Schwarz-Weiß-Trennung" fehlt

Das 1986 errichtete Gerätehaus benötige aber noch aus einem anderen Grund eine Erweiterung: Es fehlt an der sogenannten Schwarz-Weiß-Trennung. So bezeichnen die Brandbekämpfer die Möglichkeit, in ihren Umkleideräumen die saubere Privatkleidung von der oft schmutzigen, manchmal sogar mit Schadstoffen kontaminierten Einsatzbekleidung zu trennen. Das sei inzwischen jedoch eine Standardforderung der Feuerwehr-Unfallkasse, erklärt Bezdiak. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sich die Einsatzkräfte derzeit im Dieselqualm umziehen müsse, wenn ein Fahrzeug schon die Halle verlässt.

Und auch die Halle werde auf längere Sicht zu klein, spätestens, wenn ein neues Fahrzeug angeschafft werden müsse. Diese Sorgen gab der Ortsbrandmeister bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Axel Grüning mit auf den Weg, der als Stadtrat in der Laatzener Verwaltungsspitze für die Feuerwehren zuständig ist.

Weniger Hilfeleistungen aber mehr Brände

Zu insgesamt 32 Einsätzen, etwas weniger als im Vorjahr, mussten die Feuerwehrleute aus Ingeln-Oesselse 2016 ausrücken. Der Rückgang kam hauptsächlich durch eine deutlich geringere Zahl von Hilfleistungen zustande, während die Zahl der Brände um zwei auf zwölf stieg. Mit Fehlalarmen habe die Ortsfeuerwehr kaum Probleme, sagte Bezdiak.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden mehrere ehemalige Aktive vom Landesfeuerwehrverband ausgezeichnet, darunter Wilhelm Rudolph und Werner Dollenberg (beide 60 Jahre) sowie Walter Krone (50 Jahre) und Manfred Gronstedt (40 Jahre). Ebenfalls schon ein halbes Jahrhundert, jedoch überwiegend als fördernde Mitglieder, sind Siegfried Eggers, Jürgen Neumeister, Ulrich Hartig und Rudolph Schmidt jr. dabei. Sie wurden von der Ortsfeuerwehr geehrt.

Die Versammlung beschloss außerdem eine Anhebung der Mitgliedsbeiträge. Sie steigen für Aktive von 15 auf 18 Euro jährlich. Den gleichen Beitrag sollten auf Vorschlag des Kommandos auch die Förderer zahlen. Doch diese schlugen für sich selbst eine Erhöhung auf 24 Euro vor. 

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