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Stadt stellt Plan B für die Grundschule vor

Rethen Stadt stellt Plan B für die Grundschule vor

Die Pläne für eine Erweiterung der Grundschule Rethen liegen auf Eis. Bei einer Begehung haben sich Schul- und Ortsratspolitiker am Dienstag ein Bild von der Lage gemacht - und übten prompt Kritik am Plan B der Verwaltung.

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In diesem Lagerraum im Altbau an der Thiestraße könnte ein Werkraum für die Rethener Grundschule eingerichtet werden - angesichts des jetzigen Zustands schwer vorstellbar für die Mitglieder von Ortsrat und Schulausschuss.

Quelle: Daniel Junker

Rethen. Schulleiterin Bärbel Vujicic machte bei dem Rundgang deutlich, dass sie nach wie vor einen Anbau favorisiert. "Natürlich hätten wir es gerne großzügiger. Außerdem wäre es von Vorteil, wenn alle Schüler unter einem Dach sind und nicht bei Regen über den Schulhof laufen müssen. Aber wie ein privater Häuslebauer müssen wir natürlich auf auf die Kosten achten."

Stadtbaurat Axel Grüning erläuterte den aktuellen, noch sehr groben Stand der Planung: Im Altgebäude an der Thiestraße soll demnach ein Werkraum eingerichtet werden. Bislang wird der stark sanierungsbedürftige Bereich als Abstellraum genutzt. Die Fläche reiche dafür aus, "wir werden aber Wände versetzen und Fenster und eine Lüftung einbauen müssen", sagte Grüning. Die beiden Wohnungen im Obergeschoss sollen vermietet bleiben und einen eigenen Zugang bekommen. Bislang erfolgt der Zutritt über die Flure des Gebäudes, die auch von den Schülern genutzt werden. Die Schulbücherei, die sich ebenfalls im Altbau befindet, will die Stadt im jetzigen Zustand weitestgehend erhalten.

Im eigentlichen Schulgebäude will die Stadt Sanitärräume sanieren, eine zusätzliche behindertengerechte Toilette und einen Fahrstuhl einbauen lassen.

Ganz vom Tisch ist eine Schulerweiterung übrigens nicht. "Es soll weiterhin eine Erweiterungsoption geben", sagte Grüning für den Fall, dass die Schülerzahlen doch höher ausfallen als prognostiziert. Ein Anbau könne im Bereich hinter dem Hausmeisterraum auf dem Gelände des benachbarten Dismer-Hofes entstehen. Der Jugendraum Buchte, der ebenfalls auf das dortige Gelände umziehen soll, werde entsprechend weit entfernt von der Schule errichtet.       

Ein kleinerer Anbau könne auch für die Schulmensa entstehen - dann aber wahrscheinlich auf der Seite des Schulhofes. "Die Mensa ist zwar bedarfsgerecht, wir haben aber zu wenig Platz für einen Spülbereich", sagte Grüning. Nach dem Essen müsse der Caterer das schmutzige Geschirr derzeit mitnehmen. Bei einer Erweiterung ließe sich die Mensa künftig auch für Sitzungen oder Differenzierungsangebote nutzen.

Im Schulausschuss stießen die Pläne auf Kritik. "Die ganzen Jahre über wurde suggeriert, dass die Mensa ausreichend sei und die Schule erweitert werden müsse - und nun kommt es umgekehrt", sagte Marion Bode-Pletsch (SPD). Aus ihrer Sicht müsste die Wohnung in die Planung einbezogen werden und ein Umbau des Altgebäudes "aus einem Guss" erfolgen. "Ich finde es ganz schwierig zu sagen, wir bräuchten keine Räume mehr."

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Von Johannes Dorndorf und Daniel Junker

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