Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Park der Sinne könnte wachsen

Laatzen-Mitte Park der Sinne könnte wachsen

Der Park der Sinne könnte um weitere zehn Hektar wachsen. Ein Konzept dafür hat der Verein Transition Town jetzt erarbeitet und am Montag erstmals beim Besuch der Grünen-Fraktionsvorsitzenden im Niedersächischen Landtag, Anja Piel, vorgestellt.

Voriger Artikel
Sammeln zum großen Abflug
Nächster Artikel
In Kitas kann es eng werden

Aufbau Ost(gelände): Im Mitmachgarten hat der Verein Transition Town einen Teich angelegt.

Quelle: Zerm

Laatzen. Wie der „Park der Sinne 2.0“ aussehen könnte, hat Thomas Köhler bereits ausgearbeitet. Das Konzept für das „Update“ des Parks liegt fertig in seiner Schreibtischschublade. Montag präsentierte es der ehrenamtliche Mitarbeiter des Vereins Transition Town bei einem Besuch der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Landtag, Anja Piel.

Unter dem Motto „Sinneswandeln für den Klimaschutz“ sieht das Konzept mehrere Bereiche zu verschiedenen Themenfeldern vor. Auf der Feuchtwiese vor der Gaststätte Amano könnten Reisfelder entstehen, auch Klostergärten, Orte der Ruhe und eine spanische Alhambra seien denkbar. „In Verbindung mit dem Kronsberghof könnte sogar eine solidarische Landwirtschaft entstehen“, sagt Köhler.

Erste Schritte zur Erweiterung des Parks der Sinne hat die Stadt bereits unternommen. „Wir haben eine Weganbindung nach Osten zum Amano geschaffen“, erklärte Sven Achtermann vom Team Grünflächen. Außerdem hat der Verein Transition Town gemeinsam mit der Leine-VHS Ende 2013 begonnen, einen 600 Quadratmeter großen Mitmachgarten auf dem Erweiterungsgelände Ost, der ehemaligen IBM-Fläche, anzulegen. Das Gemüse, das alle Laatzener dort gemeinschaftlich anbauen können, soll auf lange Sicht in der Gaststätte verarbeitet und serviert werden. Aber auch die, die beim Anbau helfen, können sich etwas davon mit nach Hause nehmen. Außerdem sind im Mitmachgarten ein Teich angelegt und zwei Bienenvölker angesiedelt worden. Gerade im Entstehen sind ein Naturspielplatz und ein Aktivplatz.

Bei der Stadt sind die Überlegungen unterdessen noch nicht abgeschlossen, wie Bürgermeister Jürgen Köhne erläuterte. „Wichtig ist ein Konzept, das nachhaltig und dauerhaft bezahlbar ist“, ergänzte Sven Achtermann.

von Stephanie Zerm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6sn6xlojv6bazd48df0
Grasdorferin berichtet über Wiederaufbau in Nepal

Fotostrecke Laatzen: Grasdorferin berichtet über Wiederaufbau in Nepal