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Pater Rajmund hilft, wo er kann

Laatzen-Mitte Pater Rajmund hilft, wo er kann

Im Sommer ist Ferienzeit - auch für Kirchenleute. Für die katholische Gemeinde St. Oliver ist es zugleich Gelegenheit, Pater Rajmund wiederzusehen. Der Franziskaner aus dem niederschlesischen Zieleniec (Grunwald) in Polen kommt seit Jahren als Vertreter für Pfarrer Thomas Berkefeld nach Laatzen.

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Der Franziskaner Pater Rajmund Waclawczyk
aus Polen hilft seit 2007 als Vertretung von Pfarrer Thomas Berkefeld in
der Laatzener
St.-Oliver-
Gemeinde aus.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen. „Ich bin fast schon ein Jubilar“, sagt der 53-jährige Pater laut lachend. Bereits seit 1991 ist er regelmäßig in Gemeinden der Region Hannover - verwandtschaftliche Bezüge brachten ihn seinerzeit zunächst zu St. Elisabeth in Hannover - sowie Norddeutschland und auch dem übrigen Bundesgebiet zu Besuch. In Laatzen ist er seit 2007 mindestens einmal im Jahr.

Deutsch als Sprache habe er dabei erst noch lernen müssen. Gut kann er sich an ein Gespräch Anfang der Neunzigerjahre in der Döhrener St.-Bernwards-Kirche erinnern. Auf die Frage eines Gläubigen an den dortigen Pastoralreferenten, wie gut denn der polnische Pater schon Deutsch spreche, habe dieser geantwortet: „Kaum, aber es geht.“ Mehr als zwei Jahrzehnte später muss der Pater noch immer über die Antwort herzlich lachen. Deutsch spricht er jetzt fließend.

Die regelmäßigen Sommerbesuche in Deutschland, mitunter wird er auch wegen einer Vertretung im Herbst angefragt, gefallen dem 53-Jährigen: „Ich bin woanders.“ So könne er Einblicke in andere Gemeinden nehmen, sehr engagierte Laien und andere regelmäßige Treffs kennenlernen. „Das monatliche Frühstück ist zum Beispiel eine schöne Idee.“ Das Zusammenspiel mit der Gemeinde und mit Pfarrer Berkefeld funktioniert gut. Vor der Anreise gibt’s eine E-Mail mit den Aufgaben, die anstehen, wenn möglich, ist auch noch Gelegenheit für ein längeres Treffen von Pater und Pfarrer - alles andere ist ein Selbstläufer.

In den neun Jahren habe sich die Laatzener Gemeinde im Kern kaum verändert, erzählt der Pater. Es gebe einen engen Zusammenhalt. Wie sehr die Gemeinde ihren „sympathischen Franziskaner“ schätzt wird auch daran deutlich, dass die Männergemeinschaft von St. Oliver ihn zweimal in dessen Kloster besucht hat. Bereits am Donnerstag heißt es aber wieder Abschied nehmen, denn die zweiwöchigen Vertretung ist vorbei.

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