Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
In Kitas kann es eng werden

Pattensen/Hemmingen/Laatzen In Kitas kann es eng werden

Dass sie es schaffen, ist keine Frage. Schließlich haben die Eltern gegenüber den Kommunen einen Rechtsanspruch auf einen Krippen- oder Kindergartenplatz für ihr Kind. Aber es ist eine Herausforderung, die Kommunen können die Nachfrage nach Kinderbetreuung gerade so eben befriedigen.

Voriger Artikel
Park der Sinne könnte wachsen
Nächster Artikel
Linden werden für hungrige Bienen zum Verhängnis

Eltern haben gegenüber den Kommunen einen Rechtsanspruch auf einen Krippen- oder Kindergartenplatz für ihr Kind.

Quelle: Symbolbild (dpa)

Laatzen. Das Betreuungsjahr in Hemmingen beginnt mit insgesamt 936 Plätzen für Krippe, Kindergarten und Hort. Im Hort sind alle Plätze belegt, in den Krippen sind zu Beginn des Jahres 2015/16 noch 30 Plätze frei, im Kindergarten 140. Die Wünsche nach der Betreuungszeit konnten weitestgehend erfüllt werden, sagt Fachbereichsleiterin Walburga Gerwing, weil die Einrichtungen in Hemmingen zwischen 7.30 und 16.30 geöffnet sind. Die Wünsche nach bestimmten Einrichtungen konnten auch erfüllt werden. Kinder die im Laufe des Jahres für Krippe oder Kindergarten angemeldet werden, müssen aber wahrscheinlich auf andere Ortsteile ausweichen.

In Pattensen werden vier Kindergärten komplett belegt sein, in den anderen gibt es noch wenige freie Plätze. Die Situation bei den Krippenplätzen wird nach Auskunft von Stadtsprecherin Andrea Steding mit der Fertigstellung des Anbaus an die Kindertagesstätte in Hüpede zum November ähnlich sein. Derzeit stehen dann noch sechs Kinder auf der Warteliste. Diese wohnen aber noch nicht alle in Pattensen, oder die Eltern wünschen den Krippenbesuch erst ab 2016. „Im Rahmen der Herbst-Platzvergabe können aber auch diese Kinder voraussichtlich einen Platz erhalten.“ Der Hort in Pattensen-Mitte ist voll belegt, in Hüpede und Schulenburg sind jeweils mehrere Plätze frei.

Für die Stadt Laatzen konnte Sprecherin Eleni Mourmouri keine Zahlen nennen. Die Stadt vergebe die Plätze das ganze Jahr über, sobald ein Kind mit Rechtsanspruch angemeldet wird. „Eine konkrete Anmeldezahl für einen bestimmten Stichtag ist daher nicht aussagekräftig.“

Die Wünsche nach bestimmten Betreuungszeiten und -orten konnten weitgehend berücksichtigt werden. Bei den Ganztagsplätzen könne es im Laufe des Betreuungsjahres zu Engpässen kommen, sagte Mourmouri. Dann sei die Stadt bemüht, Tagespflegeplätze zu vermitteln. Eng könnte es durch weitere Zuzüge oder steigende Flüchtlingszahlen werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Schlichterspruch abgelehnt
Foto: Drohen neue Kita-Streiks? Die Verdi-Basis hat den Schlichterspruch abgelehnt.

Im Kita-Tarifstreit haben die Mitglieder der Gewerkschaft Verdi mit großer Mehrheit den Schlichterspruch abgelehnt. Verdi-Chef Bsirske drohte mit neuen Streiks. Am 13. August sollen die Tarif-Gespräche mit den kommunalen Arbeitgebern wieder aufgenommen werden.

mehr
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6snqsb1owqeu76ysj1s
Kirche will Josef-Godehard-Heim verkaufen

Fotostrecke Laatzen: Kirche will Josef-Godehard-Heim verkaufen