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Polizei ermittelt Tatverdächtigen im Laatzener Mordfall

Mordkommission „Chris“ Polizei ermittelt Tatverdächtigen im Laatzener Mordfall

Vier Tage, nachdem der Leichnam des 25-jährigen Chris L. in einer Wohnung in Laatzen bei Hannover gefunden wurde, haben die Ermittler nun einen Tatverdächtigen ausgemacht. Ein 21 Jahre alter Bekannter des Getöteten steht in Verdacht, Chris L. brutal erstochen zu haben. Der Mann ist der Polizei als gewalttätig bekannt.

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Die Polizei hat einen Tatverdächtigen im Mordfall von Laatzen ermittelt.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Der Hinweis eines 47-Jährigen, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, brachte die Ermittler auf die Spur des mutmaßlichen Täters. Der Mann hatte den 21-Jährigen vor wenigen Tagen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hannover kennengelernt. Dort sitzt der Tatverdächtige seit vergangener Woche ein, nachdem er am 24. Mai in ein griechisches Restaurant in der Hildesheimer Straße in Laatzen eingebrochen war. Im Gefängnis prahlte der 21-Jährige dann offenbar mit seiner Bluttat und erzählte seinem Zellennachbarn von der tödlichen Messerattacke auf Chris L. Am Mittwoch erfuhren die Ermittler der Mordkommission „Chris“ von den Hinweisen aus der JVA.

Am Montagvormittag ist in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in Alt-Laatzen bei Hannover der Leichnam eines Mannes gefunden worden. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

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Sie nahmen umgehend Kontakt zu ihren Kollegen aus Laatzen auf, die den Tatverdächtigen nach dem Einbruch in der vergangenen Woche festgenommen und Bekleidung, Handy und Schuhe sichergestellt hatten. Wie sich herausstellte, handelt es sich dabei um wichtige Beweise im Fall „Chris“: Dem Getöteten nämlich gehörte das Telefon, dass die Beamten dem 21-Jährigen nach dem Einbruch abnahmen. An der Bekleidung des Tatverdächtigen fanden Kriminaltechniker außerdem Blutspuren. Ein DNA-Abgleich soll nun klären, ob es sich dabei um das Blut des getöteten 25-Jährigen aus Laatzen handelt.

Der Tatverdächtige räumte gegenüber der Polizei ein, mit Chris L. flüchtig bekannt zu sein. Mit dessen Tod will er aber nichts zu tun haben. Bei dem 21-Jährigen handelt es sich nicht um den Mann, den Chris L. im Jahr 2009 angezeigt hatte, weil er ihn mit dem HI-Virus infiziert haben soll. Der Leichnam des Laatzeners war am Montag in seiner Wohnung in der Gartenstraße gefunden worden. Seine Schwester hatte die Haustür mit einem Zweitschlüssel geöffnet, nachdem sie seit Tagen nichts von ihrem Bruder gehört hatte.

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Nach Leichenfund
In diesem Mehrfamilienhaus in Alt-Laatzen wurde am Montag eine Leiche gefunden.

Am Montagmorgen gegen 11 Uhr ist ein zunächst unbekannter Mann tot in einer Wohnung in Laatzen bei Hannover gefunden worden. Bei dem Opfer handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den 25-jährigen Mieter.

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Von Redakteur Vivien-Marie Drews

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