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Vom Brandstifter fehlt noch jede Spur

Rethen Vom Brandstifter fehlt noch jede Spur

Fast drei Wochen nach dem Großbrand an der Doktor-Alex-Schönberg-Straße fehlt der Polizei noch jede Spur auf den Brandstifter. "Bislang sind nur wenig Zeugenhinweise bei uns eingegangen", teilte eine Sprecherin mit. Die Ermittlungen dauerten an.

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Zwei der am frühen Morgen des 8. März zerstörte Autos stehen noch in dem abgebrannten Carport in Rethen.

Quelle: Stephanie Zerm

Rethen. Im Carport an der Doktor-Alex-Schönberg-Straße liegen heruntergefallene Dachziegel und Autotrümmer. Auch fast drei Wochen nach dem Großbrand riecht es noch stark nach Rauch. 14 Autos und ein Wohnhaus fielen in der Nacht des 8. März den Flammen zum Opfer. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Zeugen hatten zuvor einen dunkel gekleideten, maskierten Mann beobachtet, der sich an einem Mercedes zu schaffen gemacht hat. Wenig später gegen 2.30 Uhr gab es einen lauten Knall und standen plötzlich mehrere Autos in Flammen.

Während die Polizei noch nach dem Täter sucht, haben die Aufräumarbeiten begonnen. Zwölf der 14 verbrannten Autos sind bereits abgeholt worden. Zwei stehen jedoch noch völlig zerstört in dem vom Bauzäunen abgesicherten Carport.

"Das liegt daran, dass die Versicherung nicht so schnell ist", erklärt die Eigentümerin eines der Autos. Zwar habe ein Gutachter den Wagen bereits vor Ort angesehen. Nun warteten sie jedoch darauf, dass die Versicherung ihn abholen lasse.

Für die Instandsetzung des Carports ist die Firma Hansainvest zuständig, der das benachbarte Einkaufszentrum samt zerstörten Carport gehört.

"Wir leben hier in Trümmern wie nach dem Krieg", sagt eine Anwohnerin. Stören tue das jedoch kaum jemanden. "Wir sind froh, dass bei dem Großbrand alle Anwohner heil aus ihren Häusern gekommen sind."

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Zwei der am frühen Morgen des 8. März zerstörte Autos stehen noch in dem abgebrannten Carport in Rethen.

Quelle: Stephanie Zerm

Von Stephanie Zerm

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