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Mysteriöser Raubversuch am Leine-Center

Laatzen-Mitte Mysteriöser Raubversuch am Leine-Center

Der Fall klingt mysteriös: Eine 63-jährige Laatzenerin zeigt als Zeugin einen versuchten Handtaschenraub am Leine-Center an. Zwei fremdsprachige junge Männer sollen am Seiteneingang eine Frau bedrängt haben. Details sind unklar. Nun sucht die Polizei weitere Zeugen – und die Frau mit der Handtasche.

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Der versuchte Handtaschenraub in Laatzen soll sich am Donnerstag, 10. März, gegen 12.30 Uhr an diesem Seiteneingang auf der Südseite des Leine-Centers abgespielt haben. Die Polizei sucht Zeugen, allen voran die mutmaßlich Geschädigte.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Zugetragen haben soll sich die Szene am Donnerstag, gegen 12.30 Uhr, direkt am Seiteneingang auf der Südseite des Leine-Centers in der Nähe der Post und der Verlängerung der Pettenkoferstraße. Wie die Zeugin gegenüber der Polizei aussagte, sollen sich "zwei südländisch aussehende Männer" im Alter von etwa 20 und 14 Jahren der Frau von hinten genähert haben. Als dies nach der Eingangstür griff, um ins Center zu gehen, habe einer der jungen Männer versucht, die über die Schulter gehängte Handtasche zu entreißen, so die Zeugin. Als die Männer sie bemerkten, hätten sie von der Frau – geschätztes Alter 50 bis 60 Jahre –  abgelassen und seien ohne Beute in unbekannte Richtung geflüchtet.

Inwiefern die Frau den versuchten Raub tatsächlich bemerkt und ob sie sich zur Wehr gesetzt hat, ist unklar. Fakt ist: Nur die Zeugin ging anschließend zur Polizei. Ein Gespräch zwischen ihr und der etwa 1,60 bis 1,65 Meter großen Frau mit der Handtasche habe es nicht gegeben, sagte Polizeisprecher Thorsten Schiewe auf Nachfrage. Die Frau soll weiter ins Leine-Center gegangen sein.

Die beiden Männer sollen eine fremde Sprache gesprochen haben, schwarzhaarig und dunkel gekleidet gewesen sein. Während der auf 20 Jahre geschätzte Mann groß und schlank ist, soll der etwa 14-Jährige kleiner und untersetzt sein.

Viel hat die Polizei bisher nicht in der Hand. Aufgrund des Verdachts einer Straftat ruft sie nun mögliche weitere Zeugen und vor allem die mutmaßliche Geschädigte auf, sich bei der Polizeiinspektion Süd unter Telefon (0511) 1093620 zu melden.

Von Astrid Köhler

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