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Rätselhaftes Entensterben geht weiter

Laatzen-Mitte Rätselhaftes Entensterben geht weiter

Das rätselhafte Entensterben am Stückenfeldteich in Laatzen-Mitte geht weiter. Am Sonnabend hat eine Anwohnerin erneut zwei in Not geratene Enten entdeckt und die Feuerwehr informiert. Für ein Tier kam die Hilfe zu spät, ein weiteres wurde in die Tierärztliche Hochschule gebracht.

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Robert Voigtländer, Tierretter der Rethener Feuerwehr, untersucht die schon stark geschwächte Ente am Stückenfeldteich.

Quelle: Senft

Laatzen-Mitte. Bereits in der vergangenen Woche hatten Mitarbeiter der Stadt mehrere tote Enten und Fische aus dem Gewässer geborgen. Die Gefahr ist offenbar noch nicht beseitigt, wie sich am Sonnabend herausstellte. Die Tierretter der Rethener Feuerwehr rückten um 12.05 Uhr auf einen Hilferuf hin zum Stückenfeldteich aus.

Während eines der Tiere bereits verstorben war, bemühten sich die Feuerwehrleute darum, einen krank wirkenden Erpel zu retten. "Das Tier war ganz schwach. Der Kopf hing so herunter, dass es ihn mit dem Schnabel abstützte", berichtet Feuerwehrsprecher Gerald Senft.

Die Ursache für die Schwächung der Tiere ist weiterhin unbekannt. "Die Situation ist auch für uns rätselhaft", sagte Senft. Wie berichtet, lässt die Region die toten Enten und Fische untersuchen, die Ergebnisse werden für nächste Woche erwartet. Außerdem hat die Stadt vorsorglich Wasserproben genommen.

Einen möglichen Hinweis auf die Ursache liefert eine Diskussion auf Facebook. Dort heißt es in einem Eintrag: "Der Teich ist komplett versifft. Letztens habe ich eine Art ölige Schicht auf dem Wasser trieben sehen."

Weitere Feuerwehreinsätze

Unterdessen musste die Laatzener Feuerwehr am Wochenenden zu mehreren Fehlalarmen ausrücken. Am Sonnabend löste kurz nach 16 Uhr die Brandmeldeanlage des Seniorenwohnparks in der Dr.-Alex-Schönberg-Straße aus. Die Ursache ist nach Feuerwehrangaben unklar, es roch jedoch nach verbranntem Essen.

Um 19.14 Uhr folgte ein Einsatz in einem Bereich des Seniorenheims Leinetal am Rethener Kirchweg, der an eine andere Pflegeeinrichtung untervermietet ist. Ein Feuer löschen mussten die Retter allerdings nicht. "In dem Zimmer war so viel Deodorant versprüht worden, dass die Rettungskräfte nicht im Zimmer bleiben konnten", so die Feuerwehr. Dieser Deo-Nebel hatte auch den Einsatz ausgelöst.

In der Nacht zu Sonntag steuerten die Helfer dann um 1.10 Uhr die Straße Hohenrode in Laatzen-Mitte an, wo während einer Party ein Melder piepte - Ursache unbekannt.

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