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Ratsgruppe will 25 Prozent Sozialwohnungsbau

Laatzen Ratsgruppe will 25 Prozent Sozialwohnungsbau

SPD, Grüne und Linke in Laatzen wollen bei Neubauten eine feste Quote für Sozialwohnungen einführen. Jede vierte Neubauwohnung soll künftig per Bezugsschein zu haben sein. Das hat die Ratsgruppe jetzt nach einer Klausurtagung vorgeschlagen.

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Die Gruppe SPD/Grüne/Linke fordert mehr Sozialen Wohnungsbau in Laatzen. Künftig soll eine 25-Prozent-Quote bei Neubauvorhaben gelten.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. Dass Laatzen mehr bezahlbaren Wohnraum benötigt, ist bei den Fraktionen im Rat der Stadt unbestritten. Die Ratsgruppe SPD/Grüne/Linke bringt dazu nun einen neuen, konkreten Vorschlag ins Spiel. Bei künftigen Bebauungsplänen solle eine Quote von 25 Prozent Sozialwohnungen oder Belegungsrechtswohnungen festgesetzt werden. Die Stadtverwaltung, heißt es im Ratsantrag, solle die Rechtslage, Wirkungsweise und Durchsetzungsmöglichkeiten einer solchen Regelung prüfen.

"Weiterhin soll berichtet werden, wie viele Menschen in Laatzen obdachlos sind und mit welchen Strategien zumindest die mietfähigen unter ihnen wieder in Wohnungen vermittelt werden können", heißt es weiter in dem Antrag. "Wir als Kommune müssen über die Bauplanung mehr Einfluss auf neue Bauprojekte ausüben, die Interessen von Einkommensschwächeren berücksichtigen", begründet SPD-Fraktionschef Ernesto Nebot den Vorstoß.

Bereits vor einigen Monaten hatte die Ratsgruppe vorschlagen, eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu gründen, die Grundstücke bevorraten und auch selbst Mietwohnungen bauen soll. Das Vorhaben ist allerdings im Rat umstritten, da die Stadt bereits an der KSG Hannover beteiligt ist, die ihrerseits Sozialwohnungsbau betreibt. Wie berichtet, will die KSG in diesem Jahr mit dem Bau zwölf solcher Wohnungen am Alt-Laatzener Kreuzweg beginnen.

Beschlossen hat die Ratsgruppe den neuen Antrag bei ihrer dreitägigen Klausurtagung in Walsrode. Thema waren dabei auch die Kommunalfinanzen, über die Bürgermeister Jürgen Köhne als Gast einen Überblick gab.

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Die Ratsgruppe SPD/Grüne/Linke hat bei der Klausurtagung in Walsrode unter anderem über Sozialwohnungsbau und Kommunalfinanzen diskutiert. Mit dabei waren auch Bürgermeister Jürgen Köhne, dessen Vertreterin Melanie Reimer und Stadtrat Stefan Zeilinger.

Die Ratsgruppe SPD/Grüne/Linke hat bei der Klausurtagung in Walsrode unter anderem über Sozialwohnungsbau und Kommunalfinanzen diskutiert. Mit dabei waren auch Bürgermeister Jürgen Köhne (rechts), dessen Vertreterin Melanie Reimer (vorne, Mitte) und Stadtrat Stefan Zeilinger (hintere Reihe, Fünfter von links).

Quelle: Hellemann
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