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Regenwasser von Baufläche überschwemmt Fußweg

Laatzen-Mitte Regenwasser von Baufläche überschwemmt Fußweg

Mehrere Fußgänger und Radfahrer haben dieser Tage an der Langen Weihe nasse Füße bekommen. Nach Starkregenfällen sammelte sich vom ausgeräumten Gelände der früheren Deutschen Rentenversicherung herunterströmendes Wasser in einer Riesenpfütze auf dem Gehweg, eh es über den Grünstreifen zum Gully lief.

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Unfreiwillige Grundstücksentwässerung über den Bürgersteig: Der Fußweg an der Langen Weihe steht am Freitag auf einer Länge von rund 15 Metern unter Wasser – zum wiederholten Male nach Starkregenfällen in diese Woche, wie Anlieger berichten.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. Rund 15 Meter lang war die Pfütze nach dem Regenfällen am Freitag. In unzähligen Rinnsalen strömte das Wasser von der rund drei Hektar großen und teilweise stark abschüssigen Fläche zwischen der Langen Weihe und Erich-Panitz-Straße herab auf den Gehweg. Es sei in dieser Woche bereits das dritte Mal, dass der Bereich nicht zu passieren sei, berichtet ein Anlieger.

"Die Überschwemmung liegt darin begründet, weil das Grundstück in ein vorläufiges Niveau gebracht wurde und der Boden noch nicht aufnahmefähig ist", erklärt Frank Siebrecht von der Grundstücksentwicklungsgesellschaft Q121, die derzeit noch die Verkehrssicherungspflicht hat. Der letzte Berg mit dem kleingemahlenem Beton des Altbaus der DRV wurde erst vor Kurzem abgetragen und die Erschließung samt Entwässerung des künftigen Baugebiet kann erst beginnen, wenn das Grundstück der DRV an die Hanseatische Immobilien Treuhand (HIT) übertragen wurde. Nach Auskunft von HIT soll dies voraussichtlich Mitte November der Fall sein.

Erstmals bekannt geworden sei das Überschwemmungsproblem am Donnerstag, so Siebrecht. Daraufhin sei noch am selben Tag ein Graben gezogen worden. Obwohl diese Maßnahme nach Einschätzung der Erdbaufirma hätte ausreichend sein sollen, sei das Wasser nach dem Starkregen ab Freitag wieder über den Rand getreten. In Absprache mit der Stadt Laatzen sei zwischenzeitlich der Auffangkorb im Regeneinlauf der Straße gesäubert worden, um den Abfluss zu ermöglichen.

"Aktuell ist die Gefahr gebannt und hat die Stadt Entwarnung gegeben", betonte Siebrecht am frühen Freitagabend. Sie Situation werde weiter beobachten und zum Wochenbeginn mit Fachleuten geklärt, ob noch in größerem Umfang Vorsorge getroffen werden müsse.

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Von Astrid Köhler

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